Fernsehpfingsten

Da ich jetzt ein paar Tage unterwegs bin und wohl kaum zum Schnipseln komme, hier ein paar Fernsehtips:

Am Pfingstmontag werden auf ZDF kultur die Serien „Nicht der Süden“ und „Mister & Missis.Sippi“ wiederholt. Komplett. Von 12.45 bis 15.45 laufen die vier Teile von Nicht der Süden, danach geht es gleich weiter mit allen drei Teilen unserer Mississippi-Floßfahrt. Von 18.00 Uhr bis 21.00 Uhr hat man dann Freizeit, bevor man sich von 21.00 Uhr bis 0.00 Uhr ebenfalls auf ZDF kultur die sechsteilige Reihe „Die Donauten“ anschauen sollte. Ebenfalls von Monstamovies und mit märchenhaften Texten von Kirsten Fuchs.

Wer ZDF kultur nicht empfangen kann, kann sie sich auch per Internetstream angucken. Mit Zattoo oder so, aber fragt mich nicht, wie das geht!

(VS)

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Ruhig mal wieder fernsehgucken

Anfang Februar wiederholt 3sat Nicht der Süden und Mister & Missis.Sippi, die beiden Fernsehserien, an denen mitzuwirken ich das Vergnügen hatte.

Am Mittwoch, dem 2. Februarr 2011 laufen von 13.15 Uhr bis 15.30 Uhr alle drei Folgen von Mister & Mississippi hintereinander.



Nicht der Süden
wird eine Woche später gesendet: Teil 1 und 2 am 9.2. ab 15.30 Uhr, Teil 3 und 4 am 10.2. ab 16.00 Uhr. Außerdem werden ale 4 Folgen nocheinmal hintereinander in der Nacht vom 9. zum 10.2 ab 3.15 Uhr ausgestrahlt.

Grüße aus Hamburg!

Nicht die Elbe

Ich mach´s kurz: Eine neue Reise steht an. Und eine neue Fernsehserie. Im Prinzip wird sie genauso wie Nicht der Süden: Wir sind wieder auf dem Wasser unterwegs und wir werden auch diesmal wahrscheinlich keinen Eisbären vor die Kamera bekommen, weil wir nämlich mit einem Floß den Mississippi hinunterfahren.

Ein paar Sachen werden trotzdem ganz anders. Vor allem, weil Kirsten nicht mitkommen kann.

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Ich schreib in den nächsten Tagen mehr dazu – und ab nächte Woche Sonnabend dann schon von „drüben“ – es geht nämlich schon in 9 Tagen los.

Mannmannmann, wenn ich nicht zufällig selber ich wäre  – und bei 6,75 Milliarden Menschen war die Chance, dass unter all diesen Menschen ausgerechnet ich ich werde ziemlich klein (1:6750000000), – dann wäre ich jetzt wahrscheinlich ein bisschen neidisch auf mich, was es mir widerum schwer macht, unbeschwert davon zu schreiben, weil ich oller Misanthrop davon ausgehe, dass alle anderen, also die, die nicht ich sind, so sind, wie ich wäre, wenn ich nicht ich wäre, nämlich genau wie ich – und wer könnte das besser verstehen als ich?

Ich bin inzwischen ziemlich aufgeregt, allerdings vermisse ich momentan noch die schreckliche Panik, die mich letztes Jahr vor der Reise befallen hat, was befürchten lässt, dass ich diesmal womöglich sogar viel Freude an der Reise haben könnte, was mir extrem unangenehm wäre, weil es dann erst recht Grund gäbe, mich zu beneiden.
Naja, ich will nicht übertreiben. Soooo unangenehm wäre es mir nun auch wieder nicht, wenn es schön wird …

(V.S.)

Ach so: Nee, die Serie wird nicht „Nicht die Elbe“ heißen, aber auch zu dem Thema ein andermal mehr.

Nicht der Süden 4

So, heute noch Teil 4, dann ist Schluss mit Nicht-der-Süden, auch hier beim Schnipselfriedhof. Naja, das eine oder andere Mal werde ich bestimmt noch darauf zurückkommen. Eigentlich ist es ja nur eine Fernsehserie, aber für mich ist es das vergangene Dreivierteljahr und eine sehr wichtiges, aufregendes obendrein und da ich hier gerne über das schreibe, was mich beschäftigt …

Jedenfalls: In Folge 4 fahren wir in Spitzbergen herum, es gibt eine postkommunistische Wunderheilung, zwei Sonnenfinsternisse (von denen aber nur eine echt ist), Tiere, einen Gletscherabbruch und ich prahle mit meinen Russischkenntnissen. Wer’s mit uns auf großer Leinwand gucken will, ist herzlich zur Abschlussparty eingeladen.

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Fotos: Icke

Wer heute Abend nicht kann oder was verpasst hat, kann alle Folgen in der 3sat-Mediathek sehen. Eine praktische Sache, aber ein bisschen schade finde ich, dass sie schon vor der Ausstrahlung dort guckbar waren. Darum habe ich die bisher auch nicht hier verlinkt.

(Volker Strübing)

Nicht der Süden 3 und ein Gewinnspiel

Heute kommt der 3. Teil von „Nicht der Süden“, wie gehabt um 20.15 Uhr auf 3sat (aber leider nicht im RAW). Überraschend werden wir darin noch einmal mit dem Thema Waljagd konfrontiert und bekommen die Folgen übermäßigen Walgenusses vorgeführt. Kirsten muss wegen Schlafmangel und ich wegen kaputtem Zeh auf Jan Mayen behandelt werden, womit wir die einzigen Autoren der Welt sein dürften, die von sich behaupten können, auf dieser seltsamen arktischen Vulkaninsel verartztet worden zu sein – macht sich bestümpt toll im Lebenslauf.  Zum Trost gibt es eine heiße Schokolade in einem Berlin-Mitte-Café in der Arktis.

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(Das zweite Bild stammt von Alexander Lembke, die anderen sind von mir.)

Vor ein paar Tagen erreichte mich übrigens eine Email von G.W. (ich hoffe, es ist in Ordnung, sie zu zitieren):

Zu Ihrem Film „Nicht der Süden“ (–> Island), der gestern auf 3sat kam, möchte ich anmerken:
Leif Erikson, der Entdecker Amerikas, ist Christ

Auwacka, das ist leider richtig. Ein peinlicher Fehler …

Es ist natürlich nicht der einzige: In Folge 1 ließen wir dem anderen Leif, dem der noch lebt und auf den Färöer Inseln eine Fischfarm managet eine unkorrekte Aussage durchgehen: Er behauptet dort, die Fischzucht sei sehr effizient, wenn man den Fischen 1,1 Kilo Futter gebe, würden sie 1 Kilo zunehmen. Das wäre schön, stimmt aber nicht, man braucht mindestens 3 Kilo.
Wenn ich mich rausreden wollen würde, könnte ich darauf hinweisen, dass dies aber ohnehin kein Argument gegen die Fischzucht ist – auch gefangene Fische müssen eine Menge mehr in ihrem Leben essen, als sie nachher wiegen.  Es ist eher ein Argument gegen das Essen von Fischen im Allgemeinen und von fleischfressenden Fischen im Besonderen.
Für das Fischmehl wird Soja, Getreide und Beifang verwendet, der normalerweise achtlos und tot ins Meer zurückgekippt wird. Ich habe Leif gefragt, ob das heißt, dass in der Fischfarm die Delfine verfüttert werden, die beim Thunfischfang anfallen, aber das hat er vehement bestritten und ich habe ihm geglaubt, weil ich manchmal denken will, dass es auch gute Sachen gibt.

(Dass für das Soja im Fischfutter möglicherweise irgendwo auf der Welt Regenwald abgeholzt wird, dass die Fähringer Fischfarmen von ihren Standards her leider nicht das Gros der Fischzuchtbetriebe weltweit repräsentieren, sorgt aber gleich im nächsten Moment wieder für düstere Weltuntergangsstimmung)

In Folge 3 ist auch ein Fehlerchen drin, hoffentlich gut versteckt. Wer es findet und als erster hier reinschreibt, dem schicke ich ein Nicht-der-Süden-Buch. Aber nur wenn es der Fehler ist, den ich meine. Wie ich mit zusätzlich gefundenen Fehlern verfahre, weiß ich nicht – hängt auch von der Anzahl ab, nicht dass ich nachher die ganze Auflage aufkaufen und verschenken muss ;)

(Volker Strübing)

Abschlussparty

Am Freitag, dem 27.3.09, findet die große Geburtstags- und Umzugsparty der Brauseboys im La Luz im Wedding statt. Mit den Brauseboys, Manfred Maurenbrecher und Jan Koch und hoffentlich vielen Gästen. Aber leider ohne mich, obwohl es von mir zuhause doch viel kürzer in den Wedding ist, als in den Friedrichshain. Dort, im RAW-Tempel, im Ambulatorium (das Gebäude in dem die Enthusiasten gelesen haben, bevor sie in die Franz-Stenzer-Halle weiter hinten auf dem Gelände umgezogen sind), findet aber unsere „Nicht der Süden“-Abschlussparty statt und da möchte ich schon dabei sein. Wer auch kommen möchte, sollte allerspätestestens kurz nach 8 da sein, weil wir ab 20.15 die vierte Folge auf ner schönen großen Leinwand zeigen. Danach gibt es noch ein paar Hinter-den-Kulissen-Videos, eventuell ne kurze Lesung und Musik. Der Eintritt ist frei, die Getränke sind billig. Viele Leute aus dem Team werden da sein, wenn alles klappt sogar unser Skipper und der Steuermann von den Färöer Inseln.

(Volker Strübing)

Nicht der Süden 2 und ein Dank an die Musiker

Heute läuft die zweite Folge. Mit dabei sind u.a. ein Wale jagender Maler, keine Mücken, 13 Weihnachtsmänner und wieder viele großartige Musikstücke von:

Robert & the Roboters

Kahuna Kawentzmann

Acapulco Radio

The Bricats

Stevie And His Sideburns

und Skorbut.

Die Titelmusik wurde von den Roboters eingespielt und stammt aus der alten DDR-Fernsehserie „Zur See„. Komponiert wurde sie von Helmut Niehr. Als Kind habe ich zwei oder drei Folgen der Serie gesehen, vor wahrscheinlich 30 Jahren also. An den Inhalt konnte ich mich kaum noch erinnern, aber – kein Scheiß! – die Musik hatte ich seither im Ohr und als wir nach einer Titelmusik suchten, mussten wir nicht lange überlegen.

(Volker Strübing)