Der Tag, an dem es Broiler regnete

junge.jpg Ivo hat ein Video zu Konrads Lied „Hässlichster Junge der Stadt“ gemacht! Komplett mit Broilerregen, Klopperei und tollen Tanzszenen. Die Surfpoeten brüllen an der Bar den Refrain mit und das Publikum bei LSD hebt die Arme. Toll, toll. Wer keine Angst vor Flash-Websites hat und feinfühlig über die Ankündigung als „Kult-Song“ hinwegzulesen vermag, kann es sich direkt bei WatchBerlin angucken und -hören. Lohnt sich!http://www.watchberlin.de/watchberlin/#watchberlin-content-8314-1-V (Volker Strübing)

Nachtrag: Herrjeh, wie dumm ich bin! Man kann das Video natürlich auch auf Ivos Blog angucken. In den Schnipselfriedhof kriege ich den WatchBerlin-Player aber leider nicht eingebaut.

Blog’n Roll

Puh! Geschafft! Der neue Kloß-und-Spinne-Film ist fertig, und nichts würde ich jetzt lieber tun, als ihn hochzuladen. Aber das muss noch warten, damit er heute Abend bei der Chaussee der Enthusiasten Weltpremiere haben kann! Eigentlich wollte ich ihn schon am Dienstag bei LSD zeigen, allerdings in einer halbfertigen Version, bei der die Schlussszene fehlte. Aber der Beamer war kaputt.

Stattdessen mache ich endlich meinen guten Vorsatz war, die Blogroll zu aktualisieren und zu erweitern. Aber gaaaaanz langsam. Heute schmeiße ich erstmal zwei Blogs raus: Die beiden englischsprachigen Cartoonseiten, denn die habe ich mir in letzter Zeit gar nicht mehr ansehen wollen.

Dafür gibt es einen Neuzugang:

Hortkind, von Konrad Endler – Liedermacher, Midipopper, Geschichtenerzähler, Nachrichtenerfinder, Brillenträger und seit gestern offizielles Mitglied der Surfpoeten – herzlichen Glückwunsch!

Leider hat er es rechtzeitig zu dieser Verlinkung geschafft, alle alten Blogeinträge zu löschen, aber es wird sich ganz sicher schnell wieder füllen und zumindest hat er seine Songs und ein animiertes Musikvideo retten können:

(Volker Strübing)

PS: Ich traue mich gar nicht zu googeln, wieviele das Wortspiel aus der Überschrift schon vor mir gemacht haben … Apropos, wenn man ein traurig an der Bar getrunkenes Bier als „Wermutshopfen“ bezeichnet, ist man dann ein schlechter Mensch?

Ich bin der hässlichste Junge der Stadt

Nein, bin ich nicht! Das ist nur der Titel eines wunderbaren Liedes von Konrad Endler. Und das kann man jetzt einfach so, ohne Geld, ohne Registrierung, ohne 24-Monatsvertrag, ohne merkwürdigen Kopierschutz in seinem Weblog herunterladen! Jauchzet, ihr Menschen, jubilieret ob dieser euch unverdient zuteil gewordenen Gnade …

Da fällt mir eine kleine Anekdote ein: Vor ein paar Wochen traten Konrad und ich und einige andere zusammen beim Kantinenlesen auf. Konrad sang eben dieses Lied und das Publikum war glücklich. Hinterher stand er mit einigen selbstgebrannten Exemplaren seiner neuen CD „Midipop“ (von der der „hässlichste Junge“ stammt) an der Kasse. Ein Mann fragte wieviel die denn kosten solle und Konrad sagte: „8 Euro“ (glaube ich). Da hob der Mann abfällig die Augenbrauen, fragte: „Dafür?“ und legte sie wieder hin. Es war halt bloß ein vom Künstler bespielter und beklebter Rohling und das Cover hatte Konrad selbst kopiert. Der Mann sah nicht so aus, als wären 8 Euro für ihn ein großes Problem, er sah auch nicht so aus, als würde er die Augenbrauen hochziehen und „Dafür?“ fragen, wenn man ihm im Musikladen13 Euro abverlangen würde für eine CD, die zusammen mit einer Million exakter Kopien zum Stückpreis von 50 Cent aus einer Maschine herausgespuckt wurde.

Ich will ihn nicht verurteilen. Mir passiert dasselbe. Im Buchladen zahle ich ohne mit der Wimper zu zucken für Massenware Preise, die ich für Selbstkopiertes nie ausgeben würde. Obwohl … wenn ich schon einmal hineingelesen hätte, so wie der Mann ja schon in Konrads CD reingehört hat, dann wäre das schon etwas anderes.

(Volker Strübing)

PS: Die gesamte CD kann man hier für 5 Euro zum Selberbrennen bei Konrad kaufen.

Für umme gibt’s kein Streichorchester – Ein LIDL-Liebeslied

Ach, was soll ich groß schreiben? Wird alles im Video erklärt.

Hier noch der Link zum erwähnten Zitat in Roman Möllers Weblog. Die Idee mit dem „höchstpersönlichen Bereich“ hab ich wohl versehentlich bei ihm geklaut :(

(Volker Strübing)

Mein Sommerhit

Einen Sommerhit sollte jeder einmal produziert haben. Die Gäste tanzen auf der Terrasse, Eiswürfel schmelzen auf warmer Haut und aus den Boxen zwitschert der selbstgemachte Sonnenschein.
Das geht ganz leicht.

Das schrieb Malte auf Spreeblick. Da habe ich natürlich auch gleich Lust bekommen, einen zu machen, zumal Malte gleich eine praktische Anleitung geliefert hat.
Man braucht vor allem ein altes Lied, aus dem man einen Sommerhit basteln kann, weil das einfacher ist, als ein ganz neues Lied zu schreiben, und weil die guten Melodien langsam alle sind. Zum Glück kann ich auf selbstausgedachte Oldies zurückgreifen, dass macht die Sache mit den Rechten einfacher.

Dann braucht man natürlich einen fetzigen Beat. Ich habe mich für eine Minimalvariante entschieden – ich stampfe während des Songs viermal laut auf den Boden. Das ist nicht viel, ich weiß, aber so mache ich es Remixern leichter – dann wird es halt spätestens nächstes Jahr ein Hit, wenn sich … weeß icke … wer ist denn gerade angesagt als Produzent von Remixen? … na, jedenfalls, wenn der sich daran setzt oder sonstewer oder … ich – ach, das bleibt doch sowieso wieder alles an mir hängen …

Außerdem verwendete Malte den Magix Music Maker, aber nö, den finde ich doof. Hatte vor Jahren mal eine der ersten Versionen und die war doof, doof, doof. Das Programm und vor allem die teuer dazu gekauften Samples, die man dann nicht mal frei verwenden durfte, nee, nee, nee. Vielleicht ist das Programm ja inzwischen besser geworden, aber bei mir hat’s auf ewig verschissen.
Allerdings habe ich das Video mit dem wirklich schönen Magix Video Deluxe 2007 zusammengebastelt, einem Programm, das viel Spaß macht und das vielleicht das beste Programm der Welt wäre, wenn es eine Funktion hätte, mit der man alle Spuren ab dem Marker bis zum Ende bzw. bis zum Anfang markieren könnte.

So nun lasst eure Gäste auf der Terasse tanzen (oder in der Küche, wenn ihr keine Terasse habt, oder die Staubflocken im Sonnenschein, wenn ihr keine Gäste habt):

(Volker Strübing)

PS: Ich bitte um Würdigung der Tatsache, dass ich die menschliche und künstlerische Größe besessen habe, auf das Wortspiel „Mein Sommer(s)hit“ zu verzichten.

Streichholz rein – WUSCH! – Kaffeebohne rein … lalala …

Seit ich das Mecklenburg-Lied gemacht habe, werde ich recht häufig gefragt, ob ich etwas oder sogar was ich denn eigentlich gegen Rainald Grebe hätte. Nichts! Ich habe nichts gegen Rainald Grebe. Ich finde Rainald Grebe großartig. Das einzige, was ich ihm vorzuwerfen habe, ist, dass ich letztens 3 Tage lang „Wenn die Saale Sambuca wär“ vor mich hinsingen musste, weil es mir nicht mehr aus dem Kopf ging. Das Mecklenburg-Lied ist keine Verarsche, sondern eine Hommage. So. Wollte ich nur mal klarstellen.

(Volker Strübing)

PS: Niemand hat mich gefragt, ob ich etwas bzw. was ich denn eigentlich gegen Mecklenburg hätte … Halten das alle für selbstverständlich, oder habe ich da klar genug gesagt, dass ich das nicht ganz so meine, wie ich es singe?

Ein Lied für Rainald Grebe …

… und alle anderen Menschen, außer die doofen. Das Lied bezieht sich auf Reinald Rainald Grebes Lied „Brandenburg“, welches man findet, wenn man bei YouTube nach Reinald Rainald Grebe googelt. Ich weiß natürlich, dass man bei YouTube nicht googeln kann, aber egal, wer mich deswegen hasst, der gehört sowieso zu den doofen Leuten, die mal bitte schön hier weg gehen sollen! Es gibt auch für doofe Leute genug Zeugs im Internet, da müssen die nicht hier rumhängen, die doofen, die! Aber ich bin abgeschwiffen. Erst wollte ich einen direkten Link reinsetzen, aber man weiß ja garnicht mehr, wann und wie und womit man sich alles strafbar macht in diesem tückischen Netz …

Das Video habe ich im Zug von Berlin nach Wien und teilweise am Zielort aufgenommen – ach, war das eine herrliche Zugfahrt! Durchs Elbsandsteingebirge und durch Prag, die Hälfte der Zeit hatte ich ein Abteil für mich alleine und die Mitropa-Wagen der tschechischen Züge sind unübertroffen.

(NACHTRAG 25.4.2007)

Fischers Fritze

Bin gerade zurück aus Frankfurt vom Science Fiction Slam und muss gleich zum Kantinenlesen, daher heute nur nochmal ein Hinweis auf die Lesung von Spider und mir am Montag in der Thalia-Buchhandlung in den Schönhauser Allee Arcaden und ein Link zu einem wunderbaren Video von Nils Heinrich, den Brauseboys und Ivo: „Fischer Fritze“

Direktlink zum Bewerten und Kommentieren: http://www.youtube.com/watch?v=aljrK5iBpYE

Fetzt urst!

(Volker Strübing)

Sommer ist scheiße und dies ist kein Posting

Heute kein Weblog-Eintrag. Habe schon meine Homepage aktualisiert und das Lied „Sommer ist scheiße“ draufgepackt. Muss für heute reichen. Hab schließlich auch noch andere Sachen zu erledigen: schwitzen, über die Hitze stöhnen, nackt staubwischen … das übliche eben.

(plus: Durchhören von drei mitgeschnittenen LSD-Veranstaltungen für unser Buch mit CD bei Voland & Quist)

(plus: Überraschender Auftritt beim Kantinenlesen, weil ich mit Tube getauscht habe)