Schnipsel vom 19.4.2015 – Ente gut und ein Kännchen drinnen

[Der Schnipselfriedhof ist umgezogen. Demnächst nur noch hier: www.Schnipselfriedhof.de]

Ich war wieder sehr viel unterwegs, weshalb diese Schnipsel nicht ganz ohne Klapprad- und Bahn-Content auskommen. Ich überlege, ob ich dafür nicht ein eigenes Blog aufmachen sollte, aber ich bin in Sachen Verzettelei sowieso schon ganz gut unterwegs („verläuft bei mir“).
Das Reisen lässt einen viele Dinge entdecken, etwa das folgende Plakat. „Ich bin ein Bamberger! Ich stehe für Bamberg!“ klingt zwar ein bisschen verzweifelt, so als wollten die Bamberger dies einfach nicht begreifen, aber insgesamt handelt es sich hier wohl um ein Beispiel Beispiel gelungener Integration. Oder sollte ich schreiben: Entegration?

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Ebenfalls im Bamberg fotografierte ich ein sehr schönes
 Fleischereiplakat. Wir alle kennen die Bilder glücklicher Schweine mit Messer und Gabel in den … wie auch immer die Hände von Schweinen heißen. Schön, dass sich die Metzgerei Lessner eine zeitgemäße Variante überlegt hat:

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Join the Beatboxwurst! (Danke für den Namen an Lutz!)

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Das einzige Kännchen in letzter Zeit bekam ich aber drinnen:

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Das folgende Foto entstand im Herren-WC einer recht gediegenen Bayreuther Kneipe und ich möchte es gern unkommentiert stehen lassen.

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Manchmal findet man auch Schönheit auf Toiletten. In Nürnberg ließ sich es der Toilettenbeschilderungsverantwortliche nicht nehmen, einen fast poetischen Text zu verfassen – ohne der Versuchung zu erliegen, einen schlechten Reim mit Füßen und fließen zu machen. Hut ab!

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Gerade waren Micha Ebeling und ich in Zürich und durften am Freitag als Team LSD und und Sonnabend jeweils solo die Schweizer Team-Meisterschaften im Poetry Slam sowie das Finale der Einzelwertung als Opferlämmer eröffnen. Das war sehr schön und eine große Ehre, danke nochmals für die Einladung! Und meinen herzlichen Glückwunsch an Christoph Simon und das Team „Das helvetische Dreieck“, die die Finals gewannen. Allein für euch hätte es sich schon gelohnt, wenn ich einmal Schweizerdeutsch gelernt hätte.

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Gestern war auch Zeit für eine Klappradtour an der Limmat entlang. Dabei stieß ich auf Plätze seltsamer Schönheit (eine Formulierung, die ich mir von Ahne ausgeborgt habe, der in seinem Blog ahne-international.de die Rubrik „Sätze seltsamer Schönheit“ hat). Hier sind zwei davon:

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Zugabe:

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(Ostkreuz)

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