Mein Senf für Gaza

Waffenruhe im Nahen Osten – „Gottseidank“ hätte ich fast geschrieben, allerdings hat sich Gott in Sachen Nahost-Konflikt nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Nicht, dass die Menschen Gott bräuchten, um Dummheiten zu machen, aber er ist doch ein willkommener Vorwand. (Ich fürchte, die Waffenruhe ist schon längst wieder vorbei – ich bin gerade in einem klitzekleinen Urlaub und ein bisschen aus der Zeit und dem Netz gefallen.)

Was Israel und Palästina jetzt vor allem brauchen ist: Senf. Hier kommt ein großer Klacks von mir. Eigentlich ist es mein Senf zu anderer Leute Ketchup …

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Israel hat ein Recht auf Selbstverteidigung, diese muss aber angemessen sein.

Was ist angemessen nach Jahren der Raketenangriffe? Und lasst uns nicht von „selbstgebastelten“ Raketen sprechen und so tun, als würde die Hamas mit Polenböllern schmeißen. „Selbstgebastelt“ sind auch die Bomben, die im Irak und in Afghanistan Tausende töten. Wenn das „selbstgebastelt“ überhaupt etwas aussagt, dann, dass es reine Terrorwaffen sind, da sie aufgrund ihrer Zielungenauigkeit keinen wirklichen militärischen Nutzen haben.

Die Hamas WILL, dass Zivilisten sterben. Am besten jüdische, aber wenn das nicht funktioniert, sind tote palästinensische Zivilisten auch gut.

Aber dennoch: Darf man ein Haus beschießen, in dem sich Terrorwaffen UND Zivilisten befinden? Reicht es, vorher anzurufen und zu warnen, wenn man damit rechnen muss, dass die Zivilisten vielleicht nicht evakuiert werden?

Alles in mir sagt: Nein! Auf gar keinen Fall. Das ist nicht akzeptierbar. Und wenn man eine Schule bombardiert, in der sich Kinder befinden, dann kann man die alleinige Schuld an den Toten nicht denjenigen geben, die die Schule als Waffenlager missbraucht haben. „Jetzt sieh nur, was Du mich wieder hast anstellen lassen“, hat Oliver Hardy gern zu Stan Laurel gesagt, wenn er selbst Mist gebaut hatte. Ein toller Satz für eine Slapstick-Komödie, ein grausamer für einen Militärsprecher. (Und dass alle Militärs in allen Kriegen so argumentiert haben gehabt hatten werden würden, macht ihn nicht besser.) Wer den Tod von Zivilisten in Kauf nimmt, wer „Kollateralschäden“ vermeiden möchte, aber es nicht tut, lädt Schuld auf sich, auch wenn er angegriffen wurde.

Wäre andererseits eine Selbstverteidigung möglich, die nur die militärischen Gegner trifft? Doch wohl nur in einem idealen Krieg aus der guten alten Zeit, als sich zwei Heere auf der grünen Wiese trafen, um aufeinander loszugehen. Ganz sicher nicht bei einem Gegner, der sich hinter Zivilisten versteckt. Was hätte die israelische Armee also anders machen können? Und wieweit hätte Israel die Kollateralschäden senken müssen, damit es für uns Außenstehende angemessen erscheint? Wären 100 tote Kinder ertragbar gewesen? 10? 1?

Und dann ist da noch ein Gedanke: Wie lange wäre wohl an deutschen Stammtischen von Zurückhaltung und Angemessenheit die Rede, wenn Deutschland unter Beschuss wäre? Wieviele Raketen, ob selbstgebastelt oder nicht, müssten hier niedergehen, wieviele Opfer müsste es geben, wie oft müsste man uns vom Arbeitsplatz/Sofa/Bett aufscheuchen und in die Bunker jagen, wie lange würden wir es ertragen, dass deutsche Kinder bei Luftalarm vor Angst weinen, bevor unserer Regierung gar nichts anderes übrigbliebe, als ohne Zurückhaltung zurückzuschlagen, weil sie sonst aus dem Amt gejagt werden würde?

Und – die nächste Drehung – genau das wiederum ist auch der Grund dafür, weshalb die Länder, insbesondere die befreundeten Länder, die nicht von Raketenangriffen und Tunnelkommandos gefährdet sind, auf Israel einwirken müssen. Wer sich selbst verteidigt, kann auch die Kontrolle über seine Handlungen verlieren. Bei einer Schlägerei sind es in der Regel Dritte, die dem ganzen Einhalt gebieten und manchmal denjenigen, der ursprünglich angegriffen wurde, zurückzerren müssen.

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1000 tote Palästinenser und nur 60 tote Israelis, das ist doch nicht gerecht!

Es geht Israel nicht um Gerechtigkeit, sondern darum, dass die Angriffe aus dem Gaza-Streifen aufhören. Es ist ja nicht so, dass sie sich das Ziel gesetzt hätten, soundsoviel Palästinenser umzubringen und dann aufzuhören. Sie ziehen auch nicht für irgendein höheres Ideal in den Kampf. Es geht einzig darum, die Hamas, die ihrerseits die Vernichtung Israels zu ihren Hauptzielen zählt, auszuschalten oder zu schwächen.

Gerechtigkeit ist neben der Wahrheit das erste Opfer in jedem Krieg. Ein gerechter Krieg ist nicht unbedingt der, in dem auf beiden Seiten genausoviele Menschen sterben. Und die gerechte Seite ist nicht unbedingt die, die die meisten Opfer zu beklagen hat.

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Israel ist ein Apartheid-Staat

Das ist Unsinn. Palästinenser sind in Israel ganz sicher benachteiligt und es gibt Rassismus – ihre Situation ist sicher härter, aber dennoch vergleichbar mit der von PermimiHis (ich umgehe das unsägliche „Personen mit Migrationshintergrund“ gerne durch diese Abkürzung) in Deutschland. Sie dürfen überall im Bus sitzen, es gibt keine separaten Kinos, Toiletten etc., sie haben alle Bürgerrechte und -pflichten, einschließlich des Wahlrechts (dürfen allerdings nicht zur Armee). Dass Juden und Moslems in der Regel nichts miteinander zu tun haben wollen, ihre Kinder auf unterschiedliche Schule schicken usw. ist bedauerlich, aber kein Gesetz. Die Situation der Araber in Israel kann man auf gar keinen Fall mit der Schwarzen in Südafrika vor 1990 gleichsetzen!

Anders sieht das in den besetzten Gebieten aus: Dort herrscht Apartheid im Wortsinne: Armee und Polizei trennen Siedler und Palästinenser strikt voneinander. Nicht aus Rassismus, sondern aus demselben Grund, aus dem man Streichhölzer und Benzin voneinander getrennt aufbewahrt. Da die israelische Armee für diese Trennung verantwortlich ist, geht es dabei alles andere als unparteiisch zu …

Apropos:

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Die Siedlungspolitik ist allem Schuld.

Davon abgesehen, dass diese Behauptung schon durch die Formulierung „an allem Schuld“ als Quatsch zu entlarven ist: Die jüdischen Siedlungen sind mit Sicherheit ein großes Hindernis auf dem Weg zu einem Frieden.

!!! Achtung, jetzt kommt der „Ich war schon mal da unten in der Ecke, ich kenn mich aus und sag jetzt mal was Sache ist“-Part, Weiterlesen auf eigenen Gefahr !!!

Ich war 2011 in Hebron, seit der Räumung der jüdischen Siedlungen im Gazastreifen durch Israel der letzte Ort mit jüdischen Siedlungen direkt in einer Stadt. Tausende Soldaten schützen 800 Siedler, und 170.000 arabische Einwohner müssen dauernde Einschränkungen, Demütigungen, Schikanen erdulden. Es ist eine vollkommen absurde, Wut und Hass erzeugende Situation, ein Drama für die Araber, für viele israelische Soldaten, sicher auch für die jüdischen Siedlerfamilien. Diese allerdings sind nun nicht gerade wegen der Wohnungsnot in Tel Aviv nach Hebron gezogen. Vielleicht sind sie nicht alle Fanatiker, aber viele unter ihnen dürften sich mit den Extremisten der anderen Seite wenig nehmen. „Tod den Arabern“- und „Araber ins Krematorium“-Graffitis sprechen für sich.

Die Siedlungen haben viel Unrecht gebracht, haben zu Vertreibungen, zu Diskriminierung und Gewalt geführt.

Doch auch hier gibt es ein andererseits: Solange überhaupt Juden in Hebron oder im Westjordanland wohnen, müssen sie von Soldaten geschützt werden. Und warum sollen keine Juden im Westjordanland leben dürfen? Was würde man über Israel sagen, wenn es wirklich alle Palästinenser von seinem Staatsgebiet vertreiben würde? Sicher wäre es für die jetzige Situation das beste und eine große Entspannung, wenn alle Siedlungen geräumt würden. (Und ich glaube nicht an das Argument der Siedlungsbefürorter, dass dann analog zur Räumung des Gazastreifens plötzlich auch aus dem Westjordanland Raketen nach Israel flögen, denn es wäre ja trotzdem möglich, eine Militärpräsenz aufrecht zu erhalten – im Idealfall keine israelische, sondern eine internationale.) Doch man sollte sich fairerweise auch eins klar machen: Das Westjordanland wäre dann auf gewaltsame Weise „judenfrei“ und eine schlimmere Form der Apartheid ist wohl kaum denkbar.

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Die Juden haben die Palästinenser vertrieben! / Die Araber haben die Juden verjagt!

Beides ist genauso richtig wie die Tatsache, dass das Huhn das Ei gelegt hat, aus dem das Huhn geschlüpft ist, dass das Ei gelegt hat, aus dem …

Jeder, der anfängt, dort die historische Schuld aufzudröseln und dabei zu einem eindeutigen Ergebnis kommt, muss verrückt sein bzw. hat sich schon vorher für eine Seite entschieden und dann nur noch die passenden Belege zusammengesucht. In ominösen Schriften aus unseligen Vorzeiten und/oder Berichten über Vertreibungen/Massaker/Eroberungen. Jeder hat immer noch eine bessere Begründung, einen älteren Anspruch, der andere immer eine noch größere Schuld als man selbst und natürlich angefangen.

Aus der Vergangenheit lernen heißt hier: Lernen, wie man immer wieder in dieselbe Falle tappen kann: Altes Leid durch Neues wettmachen zu wollen.

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Es gibt gar kein „Palästina“ und keine „Palästinenser“, das sind nur Erfindungen!

Genauso wie „Israel“ und „Israelis“, so what?! Eins der dussligsten Argumente in der ganzen Diskussion.

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Warum beklagen alle, wenn Israel Muslime tötet, aber nicht, wenn ISIS und Assad noch viel mehr Moslems töten? Das sind doch doppelte Standards!

Aber hallo sind das doppelte Standards! Bloß gut so! Einem Diktator und einer Terrororganisation Massaker an der Zivilbevölkerung vorzuwerfen, das ist ein bisschen so, als würde man den Regen beschimpfen, wenn man nass wird. Israel ist eine Demokratie, denselben Werten verpflichtet wie die Staaten Westeuropas (was dieselben Leute, die die oben gestellte Frage aufwerfen, selbst oft genug betonen), selbstverständlich legt man da andere Maßstäbe an!

Eigentlich ist das ein sehr klarer Punkt, aber trotzdem gibt es auch hier ein „dennoch“.

Wenn Sympathisanten von Assad, ISIS, Al Quaida von deren Morden an anderen Muslimen schweigen und stattdessen mit dem Finger auf Israel zeigen, darf man wohl andere Gründe für die doppelten Standards vermuten.

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Warum glaubt eigentlich jeder, seinen Senf zum Nahost-Konflikt dazugeben zu müssen?! Doch wohl nur, weil Juden beteiligt sind und sich hier der verdrängte Antisemitismus ein Ventil schafft!

Das ist Blödsinn. Auch wenn bei manchen Israelkritik und Antisemitismus ineinander übergehen oder letzteres ersteres motiviert: Das allen vorzuwerfen ist unredlich und schlicht falsch. Ja: Jeder hat eine Meinung zum Nahostkonflikt, und jeder tut sie kund, ganz im Gegensatz zu beispielsweise diversen afrikanischen Bürgerkriegen, aber dafür gibt es verdammt gute Gründe. Ein paar davon:

– Israel ist den meisten von uns kulturell näher als beispielsweise der Kongo. Das ist kein netter Grund, sich mehr dafür zu interessieren, aber ein nachvollziehbarer.

– Der Nahostkonflikt trägt das Potential in sich, zu einem Krieg zu werden, der in irgendeiner Form die ganze Welt erfasst.

– Deutschland hat eine besondere Beziehung zu Israel, wie immer wieder betont wird. Daraus resultiert natürlich auch ein besonderes Interesse.

Vor allem aber: In meinem Leben gab es bisher 3 Währungen, zwei Staatsbürgerschaften und Wirtschaftssysteme, diverse Freundschaften, die entstanden und vergingen, es gab über 40 Sommer und fast ebensoviele Winter, von denen wiederum manche so und manche so waren, es gab gute Zeiten, schlechte Zeiten (ich war da als Komparse …), gefühlt alle zwei Jahre eine Fußball-WM und genau eine Konstante: Der Nahost-Konflikt. Seit meiner Kindheit ist er Thema und es ist zu befürchten, dass sich daran Zeit meines Lebens nichts mehr ändern wird. Selbstverständlich gebe ich da meinen Senf zu!

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Bist du nun Pro Palästina oder Pro Israel?

Ich denke, in den Jahrzehnten, nach anderer Rechnung Jahrhunderten des Konfliktes sind da in vielen Schränken auf beiden Seiten erhebliche Mengen Tassen zu Bruch gegangen. Ich wünschte, irgendjemand käme und würde beide Seiten voneinander trennen und nach Sibirien und Feuerland schicken, bis sie sich irgendwie geeinigt haben, wie sie in diesem verdammten Land zusammenleben wollen. Leider gibt es diesen Irgendjemand nicht, es sei denn, Perry Rhodan kommt endlich mit der Aetron von der Rückseite des Mondes zurück oder Gott rafft sich doch noch auf und sortiert das ganze Schlamassel auseinander.

(Fotos von oben nach unten: Tel Aviv, Jerusalem, Ramallah, Hebron, Tel Aviv, Hebron, Jerusalem, Ramallah, Tel Aviv – alle Sommer 2011)

Edit, Montag, 12.8.2014: Ich hab den Text nochmal (Rechtschreib-)korrekturgelesen. Das versäume ich bei meinen Blogtexten viel zu sehr. Andererseits war Gott, der sich nicht mit „Rum“ bekleckert hat erstens ganz hübsch und zweitens faktisch richtig. Nicht ganz faktisch richtig ist wohl einiges, was ich über Araber in der israelischen Armee und über die Siedlungen gesagt habe, worauf ich in in einer Email hingewiesen wurde (die ich, mit freundlicher Genehmigung, unten in die Kommentarspalte kopiert habe). Dazu nur kurz: Im Stadtgebiet von Hebron stellt sich die Situation so dar, wie ich sie geschildert habe, aber Hebron ist auch eine ganz besondere Nummer. Was die Armee angeht: Ich wusste, dass Beduinen und Drusen in der Armee dienen, bin aber davon ausgegangen, dass es muslimischen Arabern nicht gestattet sei. Wie auch immer: Hab den passus gestrichen, es ändert sich dadurch nichts.)

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2 Kommentare zu “Mein Senf für Gaza

  1. Weise Worte inmitten des ganzen Wahnsinns.
    Vielen Dank!!

    (Mir gefällt, dass Du Deine letzte Frage — pro Israel, pro Palästina — nicht beantwortet hast. Quatschfragen soll man ignorieren. Das große Problem ist, dass viele geneigt sind, sich bei Konflikten argumentativ auf eine Seite zu schlagen, als ginge es um ein Fußballspiel, und verwechseln das dann mit „politischer Meinung“.)

  2. Folgender Kommentar erreichte mich per Email.Ich poste ihn hier mit Genehmigung des Verfassers:

    „Lieber Herr Struebing,

    ich muss sagen, dass mich Ihr Text angenehm ueberrascht, denn aus Deutschland bin ich meistens nur sehr einseitiges in Sachen Israel gewohnt.
    Ich will gerne noch ein paar Zeilen Senf dazugeben und versuche es sachlich zu halten, da ich als Siedler ja sowieso verdaechtig bin ;):

    „(dürfen allerdings nicht zur Armee)“
    Araber duerfen natuerlich zur Armee, aber die meisten wollen es nicht. In letzter Zeit sind es aber vor allem immer mehr christliche Araber, die sich zwangsweise von den muslimischen Wegdefinieren und sich eher Israel zuwenden, weil Moslems sie im ganzen Nahen Osten verfolgen und ermorden. Bei den Beduinen geht auch ein gewisser Prozentsatz zur Armee – meistens zu den Faehrtenlesern, die einen hohen Beduinenprozentsatz haben. Die Drusen (nicht wirklich Araber) sind sowieso treue israelische Patrioten und wohnen auch mal in ‚Siedlungen‘ oder bewachen diese.
    Aber selbst muslimische Araber gehen in kleinen Zahlen zur Armee. Sah gerade einen Bericht von einem, der vor einer Woche noch in Gasa kaempfte.

    „Dass Juden und Moslems in der Regel nichts miteinander zu tun haben wollen, ihre Kinder auf unterschiedliche Schule schicken usw. ist bedauerlich, aber keine Gesetz.“

    Es gibt viele juedische Organisationen, die das Zusammenleben foerdern, dafuer im Fernsehen Werbung machen etc.. Ich kenne keine islamische Organisation in Israel oder der PA, die das tut. In fast jedem Kindergarten wird zur Koexistenz erzogen (waehrend in der PA zum Judenmord erzogen wird).

    „Anders sieht das in den besetzten Gebieten aus: Dort herrscht Apartheid im Wortsinne: Armee und Polizei trennen Siedler und Palästinenser strikt voneinander.“

    Sehe ich genau anders herum: Siedler haben viel mehr alltaeglichen Kontakt zu Araber (und dazu noch aus der PA) als Leute in Tel Aviv. In meinem Siedler-Supermarkt arbeiten Araber und Juden und die Kunden sind Araber und Juden. Ganz alltaeglich. Die Bauarbeiter bei uns sind meistens Araber, manchmal Juden.
    Alle A-Gebiete sind fuer Israelis per Gesetz und Strafandrohung gesperrt. In der Realitaet duerfen israelische Araber aber dort rein und raus so viel sie wollen, nur fuer Juden ist es verboten. Wir muessen oft grosse Umwege fahren, weil die die judenfreien Strassen in den Gebieten nicht befahren duerfen, waehrend die PA-Araber unsere Strassen frei befahren und unser Leben vor allem auf der Strasse gefaehrden, da ihre toedlichen Autounfaelle statistisch sehr viel hoeher sind als bei Juden.
    In israelischen Bussen fahren Juden und Araber und sowieso jeder. Nur in die gruenen Busse der Araber wagt sich kein Jude. Auch die sind judenrein.

    MfG,

    Ulrich J. Becker“

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