Hagen in der Todesrinne

Sehr geehrte Leser, bitte entschuldigen Sie die Verzögerungen im Blogbetriebsablauf. Grund dafür ist eine Wagner-Insezierung auf einem Nebengleis. Über Anschluss-Posts und -Videos werden wir Sie rechtzeitig informieren. Wir danken Ihnen für Ihre Reise auf den Schnipselfriedhof und wünschen Ihnen eine angenehme Lektüre.

Ich war noch einmal in Bayreuth, habe dort unter anderem die Generalprobe der Neuinszenierung der „Götterdämmerung“ von Frank Castorf gesehen und, da ich darüber nicht schreiben darf, kurzerhand eine eigene Inszenierung geschrieben: Wagner in der Todesrinne – Eine Götterdämmerung für die ganze Familie. 

Drei kurze Erklärungen für Nichtbayreuther: Die Todesrinne (eigentlich „das Rinnla“) ist ein kleiner schmaler Kanal über den Markt („das Stadtparkett“), der diesen Namen erhielt, nachdem immer wieder Leute versehentlich hineinfielen. Die erwähnte archimedische Schraube befindet sich ebenfalls in der Todesrinne. Die „Hörl’schen Wagnerzwerge“ sind 500 einen Meter große Wagner-Figuren von Ottmar Hörl, die in Bayreuth und vor allem um das Festspielhaus herum aufgstellt wurden.

Heute hat die Castorf-Inszenierung auf dem Festspielhügel Premiere, und ich bin sehr gespannt auf die Kritiken.

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(Verzweifelt versucht eine Armee von Wagner-Klonkriegern den Ring (leicht lädiert im Hintergrund zu erkennen) vor spielenden Kindern und Regisseuren zu schützen.)

Außerdem habe ich in Bayreuth den Staatsempfang zur Festspieleröffnung besucht – Party mit Merkel, Gauck, Genscher, Westerwelle, Seehofer, Ramsauer und wem nicht alles. Ein kurzer, unspektakulärer Bericht steht hier im Bayreuther Tagebuch.

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