Israels unbekanntes Gesicht

Ich bin wieder zuhause. Aber ich bin noch lange nicht angekommen. Das Wetter leistet seinen Beitrag dazu, die Leute auf der Straße tun ihr Übriges.Und natürlich ist die Reise für mich noch lange nicht vorbei. Die nächsten Monate werde ich sie wieder und wieder schnipselweise angucken und sie wird sich langsam von etwas wirklich Erlebtem in Material für die Fernsehserie verwandeln. Sehr seltsamer Prozess.

Kommen wir nun aber zu etwas ganz Anderem:

Israel hat viele Gesichter. Sogar die Hydranten haben welche:

(Altstadt Jerusalem … dieser Hydrant hat schon Jesus mit seinem Kreuz vorbeilatschen sehen!)

(Als ich den Kollegen an einer Tankstelle fotografierte, kam der arabische Tankwart und schaute mich etwas beremdet an, bis ich ihm auf dem Display das Foto zeigte, auf die Augen und den Mund des Hydranten, dann auf meine eigenen. Da musste er lachen und klopfte mir auf die Schulter. Ähnliche Situationen gab es mehrfach. Irgendwann muss mal ein … sagen wir Chinese oder Ägypter mit mir durch Berlin gehen und mir meine Stadt zeigen …)

(Hydrantenfotografie wurde schnell zu unserem Lieblingshobby.)

(Lord Helmchen und sein einäugiger Kumpel Paul.)

(Die Mülltonnengesichter in Haifa haben mich an diese weißen Androiden aus den neuen Star Wars Filmen erinnert.)

(Der hier steht auf dem Platz vor der Klagemauer.)

(Steampunk-Monokel-Man, Jerusalem)


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10 Kommentare zu “Israels unbekanntes Gesicht

  1. Witzigerweise hab ich diese Hydranten aus dem selben Grund oefters Photographiert, sie Grinsen mich auch ueberall an. haha…gleiche Assoziation..oder einfach sind wir Menschen die mit offenen Augen und einem Laecheln durch die Weltgeschichte spazieren.Alles Gute.

  2. Einen Lieblingshydranten zu haben (und dies ist öffentlich zu machen) ist wahrscheinlich ähnlich verwerflich wie ein Lieblingskind, aber: Ich mag Steampunk-Monokel-Man!

  3. Jetzt nicht nur wegen der Hydranten, sondern insgesamt: die Fotos von der Reise sind wirklich toll geworden. Überhaupt finde ich, dass sich bildmäßig in den vergangenen Monaten viel getan hat. Großes Kompliment!

  4. Wenn ich Galerist wär‘ diddel, diddel, diddel dumm, würd‘ ich die ganz gross rausbringen. Genial! Stark! Philosophisch wertvoll. Müsste man beschreiben, was diese wasserspendenden (schwieriges Wort) Kerlchen visuell rüberbringen, täten einem ja die Fingerchen weh vom vielen tippen. Chapeau!!! Unbedingt ausstellen!

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