Huch!

Gerade hat ein FDP-Mensch etwas sehr Schlaues im Radio gesagt, etwas, dass ich in der ganzen Einwanderungsdiskussion bisher vermisst habe. Es sind sich ja scheinbar alle von links bis rechts einig, dass man den Zuzug von ausländischen Fachkräften erleichtern müsse. Der Mann eben war bisher der einzige, den ich habe sagen hören, dass Osteuropa, Indien oder welcher Teil der Welt auch immer die Fachleute ja eigentlich auch selber braucht.
Im Interesse der Besitz-, Wohl- und Abstandswahrung (und damit – da es mir hier in Deutschland ja alles in allem ganz gut geht – auch in meinem Interesse) ist es natürlich wünschenswert, die Ingenieure, Ärzte und Wissenschaftler der zweiten und dritten Welt abzuwerben.

(VS)

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Ein Kommentar zu “Huch!

  1. Ja. Nee. Irgendwie gilt das für Indien, aber schau (zum Beispiel) mal nach Afrika. Was willste als Ingenieur in Angola oder Sierra Leone? Das sind Länder, da wird die Hälfte des Volkseinkommens im Ausland erwirtschaftet. Wenn ein Angolaner als Architekt in Europa 7.000 Euro netto verdient, gehen davon geschätzte 5.000 zurück nach Afrika, womit die dann wieder ihre Binnenökonomie aufziehen können. (Die Zaheln sind allesamt ausgedacht.) Bleibt er in Angola, bleibt er arbeitslos, weil seine REgierung beschlossen hat, dass es besser ist, wenn Chinesen seinen Job machen.

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