Kloster Chorin

Das muss man sich mal vorstellen: Noch vor hundert Jahren war hier nichts als öder blauer Himmel zu sehen:

Wenn das Wetter so schön ist wie gestern, ist ein Nachmittagsausflug in die Umgebung von Berlin unbedingt empfehlenswert. Das Kloster Chorin kann man sich aber – wenn dort nicht irgendein Konzert oder so ist – getrost sparen. Im Kloster selbst gibt es wenig zu sehen, nur ein paar wirklich langweilige und mit ermüdenden Erklärungstafeln ausgestattete Ausstellüngchen, zum Beispiel über olle Klosterziegelsteine:

 

Höhepunkt des Rundgangs war eindeutig die in der Kapelle ausgestellte Hebebühne. Aber dafür 4 Euro Eintritt?

Man kann auch einen trübseligen Rundgang um den „Amtsee“ machen, vorbei an einem hässlichen Hotel, bedrängt durch die Zäune von Privatgrundstücken, durch ein vollkommen belangloses Wäldchen und entlang der Hauptstraße. Immerhin, mit dem Rücken zur Straße gelingt einem das eine oder andere hübsche Foto vom Seeufer.

(VS)

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5 Kommentare zu “Kloster Chorin

  1. Das erinnert mich an einen Klassiker unter den schlechten Witzen: Was ist gelb und kann nicht schwimmen ? – Ein Bagger ! (Hier ist es zwar eine Hebebühne, aber die kann bestimmt auch nicht so gut schwimmen..)

  2. Ja aber: Wenn man olle Klosterziegelsteine mag. … Oder so…. Fjeden habe ich das Kloster gemocht. Das war 1989. Und wir haben in den schönen Wäldern um das Kloster gespielt. (Wir waren Kinder.) Muss mal nach meinem Pionierrepubliksfotoalbum suchen…

  3. Also für Fans von Ziegelsteinen ein toller Ausflug? Vielleicht solltest du den heißen tTip mal in einem Ziegelsteinforum posten!?

  4. „Das erinnert mich an einen Klassiker unter den schlechten Witzen: Was ist gelb und kann nicht schwimmen ? – Ein Bagger !“
    Hallo Johnny: Und warum kann er nicht schwimmen?
    – Weil er nur einen Arm hat.

    Wenn schon denn schon. :-)

    Herzliche Grüße
    Jochen

    PS: Ach wäre das schön, wenn das dort eine Führung mit Volker geben würde.
    „Hier sehen Sie langweilige Steine aus dem 18. Jahrhundert. Dieser Stein hier wurde von Papst xyz persönlich gegossen. Und hier sehen Sie… noch einen Stein. *gähnt* Und hier sehen Sie eine Hebebühne aus den frühen Anfängen des 21. Jahrhunderts. Sie hat/kann/macht…. Und hier wieder ein Stein. […]“

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