Zurück uff (wir-nennen-es-)Arbeit

So, ich kann wieder Notizbuchfotos machen. Dank ein paar Tagen Pause, einer guten Handgelenksschiene, Ibuprofen und vielleicht auch dank russischem Raumfahrthokuspokus (eine lange Geschichte, die ich vielleicht ein andermal erzählen werde) geht das Schreiben von Hand mit einem guten Füller auf gutem Papier wieder halbwegs flott von … na ja, der Hand eben. Auch das „Abtippen“ mittels Spracherkennungssoftware macht Fortschritte. Vielleicht wird es ja doch noch was mit dem Mississippibuch.


Mit den vielen Nachtfotos in letzter Zeit ist es ein bisschen wie mit dem berühmten Hund, der sich die Eier leckt, weil er es kann. Habe mir zu Weihnachten ein 30 mm/1:1,4 Objektiv von Sigma gekauft. Damit kann ich bei Kerzen-oder Laternenlicht fotografieren und das macht Spaß. Seit 20 Jahren, seit ich zuletzt meine Exa 1B benutzt habe, ist es das erste Mal, dass sich mit einer Festbrennweite fotografiere und auch das macht Spaß. Ich habe beim Fotografieren ja keine großen Ansprüche; Spaß soll es machen und ich freue mich, wenn mir dekorative Bilder gelingen, auch wenn sie den künstlerischen Wert eines Bob-Ross-Gemäldes haben.


(Auf ein Bier mit den freundlichen Verlegern. Hinterher haben sie mir dann den linken Arm gebrochen, damit ich mal merke, wie das ist, wenn einem wirklich das Handgelenk weh tut, endlich mit Jammern aufhöre und wieder an die Arbeit gehe.)

(VS)

Fernsehtip: Sabine und Lutz von Monstamovies waren 14 Monate nach den Dreharbeiten zu Nicht Der Süden noch einmal auf Spitzbergen und haben einen Film gedreht, der heute, am Sonnabend, um 19:30 Uhr in der Reihe Geo Reportage auf ARTE läuft.

PS: Thomas fragte, wie ich mich angesichts der dekorativen Stilleben aufs Schreiben konzentrieren könne. Es ist aber eher so, dass ich erst, wenn ich mich nicht mehr aufs Schreiben konzentrieren kann, das Stillleben bemerke, noch ein bisschen an den Sachen rumschiebe und den Fotoapparat raushole.

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8 Kommentare zu “Zurück uff (wir-nennen-es-)Arbeit

  1. Fotos sind natürlich scharf und geil. Deine nächste Karriere in einem anderen Leben sehe ich schon bildlich vor mir.

    Grüße
    Robert

  2. Festbrennweite ist für Motivsuche eh das Beste. Bei Zoomobjektiven wurschelt man so lange am Zoom rum, bis das Objekt irgendwie im Bild ist, und schert sich einen Dreck um die Komposition. Welche besonders beim ersten Bild sehr harmonisch ist, finde ich.

  3. Sehr schön. die schärfe des kleinen sigmas ist wirklich nicht von schlechten eltern.
    die leute hinter der kamera tun ihr übriges ;)

  4. „russicher Raumfahrthokuspoku“

    iHealth?

    Ist lustig. Hätte nie gedacht, dass sich Licht wie Strom anfühlen kann :)

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