Advent, Advent, der Reichstag brennt

Das ist schön:

Leider durch eingebettete, aber zum Glück wegklickbare Werbung verunstaltet, trotzdem anguckenswert. Ich würde auch gerne mal wieder ein Video machen, aber die Arbeit an dem ganz langen Video für Ostern hält mich davon ab. Inzwischen ist die Serie soweit, dass wir uns der Endabnahme zu stellen wagen. Und ich kann anfangen, das Bilderbuch zum Film zu schreiben. Ich weiß noch nicht genau, wie es werden soll, aber vielleicht begegne ich ja dem Typen aus dem Adventskalenderfilmchen und er lässt mir ein Licht aufgehen.

(VS)

PS: Jaja, die Sache mit den Minaretten … ach nö, ich will dazu nichts schreiben; im Moment nicht einmal richtig drüber nachdenken. Und ganz bestimmt will ich nicht die Schweizer Schokolade wegschmeißen, die ich noch zuhause habe. Es sei denn, jemand schenkt mir dafür ein paar Tüten von diesen gebrannten Mandeln in Schokolade „mit einem Hauch von Zimt und Koriander“ – schon für diese Dinger hat sich der ganze Mauerfall gelohnt.

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6 Kommentare zu “Advent, Advent, der Reichstag brennt

  1. Achtung Minarettbeitrag:

    Land auf Land ab formieren sich Bürgerinitiativen gegen die Errichtung von Windkraftanlagen in genau ihrem schönen Eckchen der Heimat. Aber wenn man die Flügel abmacht und nen jodelnden Mullah draufsetzt geht’s auf einmal um Menschenrechte! Wir durften nichmal ne Garage bauen! Und über die Farbe vom Dach entscheidet bei uns auch das System. In einem Land, dessen Bevölerung vom Tourismus lebt wird wohl noch erlaubt sein, ein Stadtbild authentisch zu halten. Ich geh also einfach mal davon aus, dass die Schweizer keine islamophoben Rassisten sind.

    Kompromissvorschlag: Wie klingt der Ruf vom schweizer Minarett? -> RRRRRRRRRRRRiiiicolaaaaaaa!

    Sorry irgendwo musst ich das abladen und der Bloghier war grad auf.

  2. Ach, ich wusste schon, warum ich das Fass hier nicht aufmachen wollte.
    Das mit eurer Garage tut mir sehr, sehr leid und natürlich sehe ich auch Deine Menschenrechte beschnitten, vor allem weil es ja wahrscheinlich auch in der Verfassung festgeschrieben wurde, dass lambada keine Garage bauen darf.
    Und dass die vom Tourismus abhängige Schweiz authentisch aussehen muss (heißt: Wie vor hundert Jahren?) verstehe ich auch. Wann kommt das Volksbegehren gegen Handy-Funkmasten, Schornsteine, hässliche 70er-Jahre-Bauten (für die die Schweiz nicht mal die Ausrede hat, dass irgendwelche bombardierungsbedingten Baulücken geschlossen werden mussten)?

  3. „Wann kommt das Volksbegehren gegen Handy-Funkmasten, Schornsteine, hässliche 70er-Jahre-Bauten…“ und Kirchtürme mit Glockenspiel.
    Mir ist es ziemlich schnuppe, ob mich Kirchenglocken oder singende Männer wecken. Beides unschön.
    Und trotzdem kann man Beides absolut tolerieren, finde ich.

  4. … und beinahe nirgendwo in den nachrichten, daß die eidgenossen an jenem tag über zwei dinge abgestimmt haben, nämlich mit 68,2 prozent auch für die beibehaltung von waffenexporten, womit ich mich als angehöriger eines waffenexport-führenden staates nicht aufregen darf, nur wundern weshalb es aus der meldung gekürzt wird… naja wundern ist ooch nich das richtige wort…

  5. Lustiger Adventsfilm, thanks!

    Zu den Minaretten: Deine Idee aus dem ‚Paradies‘, den Fernsehrturm als Minarett für verpachten/vermieten, ist genial. Und – da schon mehrere Jahre alt – auch absolut SF!!

    Ich finde, daß die ganze Diskussion an der technologischen Entwicklung vorbeigeht. Die reine Architektur scheint ja gar nicht das Problem zu sein: Hunderttausende europäischer und anderer Touristen bekommen feuchte Höschen, wenn sie vor den Minaretten des Taj Mahal, der Hagia Sophia oder der Damaszener Omajjaden-Moschee stehen, oder?!!

    Also ist es der Gebetsruf! Und tatsächlich gibt es da IMMENSE qualitative Unterschiede zwischen wohlgefälligen Tenoren und krächzenden, heiseren Altmännerstimmen. ABER: Das braucht’s doch gar nicht mehr. Im Zeitalter der (ebenso impernitenten) Klingeltöne der Handys kann man alle Gläubige über einen automatischen Gebetsruf zum Sammeln auffordern – ohne jegliche weitreichende akustische Umweltverschmutzung der Moschee-Anrainer. Dies sollte dann aber auch für christliche Kirchen gelten (das Einschmelzen der Glocken würde außerdem die Finanzmisere des Vatikans augenblicklich beenden!).

    Bestes!
    Achmed

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