Blogfrust

Ich könnte mich damit herausreden, dass ich sehr viel zu tun habe. Oder damit, dass ich mir beim Rudern die Hand vermurkst und immer noch Schmerzen habe. Stimmt beides. Aber für einen kleinen Blogeintrag hin und wieder wäre allemal Zeit und die anderen anstehenden Arbeiten erledige ich ja auch schlecht und recht mit der ollen Hand.

Ich habe einfach gerade keine Lust zu schnipseln und zu bloggen.

So. Jetzt, wo ich es hier reingeschrieben und mich quasi vorläufig abgemeldet habe, ist es schon viel besser, weil ich nicht mehr „Ich müsste mal wieder …“ denke. Vielleicht hilft das ja gegen die Unlust.

(VS)

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7 Kommentare zu “Blogfrust

  1. Kein Streß. Lieber später und dann besser! So sehr sich Deine Digitalfans über jeden Schnipsel freuen.

    Schöne Grüße,
    Paul (Köln, das ist etwas im Westen, am Rhein, wenn Du uns hier vergessen haben solltest…)

  2. Bezieht sich jetz zwar nich auf deinen Blogeintrag aber egal…

    Ich dacht erst, als ich auf den Schnipselfriedhof kam, dass ich dreck aufm Bildschirm habe….
    Aber dann hab ich genauer hingesehen und entdeckt, dass es ja ein kleiner Smiley ist…
    Echt zuckersüß hockt er ganz oben am Ende des ersten drittels von rechts in horizontaler Linie, ganz in die Decke gequetscht quasi…..

    Bin aber wohl nich der erste dem der Smiley auffällt…

    Gruß Alex

  3. Ich glaub das ist eine normale „bloggerkrankheit“ so eine art schreib-blogg-ade. Ich schliess das blog dann meist endgültig und wenn ich wieder lust zum schreiben krieg mach ich ein neues auf.

  4. Du wirst dir doch wohl ein bisschen Freizeit gönnen! Gerade im Sommer.
    Mir genügt es schon zu wissen dass du wieder in der Stadt bist und du einem evtuell sogar über den Weg laufen könntest.
    Sollte es dazu kommen (das bemerke dann ja nur ich) hoffe ich einen, den Berliner Sommer genießenden Volker zu sehen und keinen mit einer to do-Liste und schlechtem Gewissen!

    Nimm dir erst Zeit für dich dann für alle anderen!
    (Hoppala Jetzt ist es doch eine kleine Moralpredigt geworden.)

    Nichts für ungut!
    Julia

  5. @Sonntagsblogger
    Wichtigtuer, die jeden zweiten Tag auf ihrer Webpräsents eine neue Belanglosigkeit veröffentlichen, und sich dann erdreisten sich „Blogger“ zu nennen, gehen mir bös‘ gegen den Strich. Vor allem, wenn sie sich dann mit einer solch anbiedernden Art wie du und mit Worten wie „Bloggerkrankheit“ und „Schreib-blogg-ade“ mit Leuten auf eine Stufe stellen, die ein Weblog ernsthaft betreiben und hier lesenswerte Texte, Reiseberichte, Fotos sowie eine eigene Trickfilmserie erschaffen und es mit ihrer Leistung sogar in die traditionellen Medien schaffen, dann lieber „Sonntagsblogger“ blutet mir das Herz.
    Wenn dir mal nichts neues Nutzloses à la „Das Oktav des Erwachens“ oder noch schlimmer „Von Fast-Food-DIY und Magie in der Küche“ einfällt, dann ist das nicht etwa eine Blockade, sondern ein Segen. Ein Stück ersterbende Geschwätzigkeit, etwas, das du begrüßen solltest. quasi das Ende der Therapie. Und die völlig falsche Reaktion hierauf sollte sein, ein neues Blog zu eröffnen. Blogs, die aus reinem Mitteilungsdrang und ohne Inspiration oder Talent entstehen – das ist für mich Blogfrust.

  6. Hallo Peppone, hör mal auf rumzustänkern. Niemand muss sich „erdreisten“ sich Blogger zu nennen, sondern kann das tun, sobald er ein Blog führt. Egal, worüber er bloggt. Zumal “ Sonntagsblogger “ auch noch hübsch selbstironisch ist. Und Kommentare in anderen Weblogs zu verfassen hat nichts mit „auf eine Stufe stellen“ zu tun – es ist ja gerade die Idee, dass bei dieser Form der Kommunikation und Publikation ohnehin alle auf einer Stufe stehen.
    Ganz davon abgesehen kann ich mich nicht über ein lob freuen, das aus einer Beschimpfung eines anderen besteht und außerdem ist „Schreibblockade“ nun wirklich ein Wort mit dem sich trefflich spielen lässt, wie jeder bestätigen wird, der schonmal frustiert seinen Schreibblock beiseite geschoben und „adé“ gemurmelt hat …

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