Schön ist’s in der Uckermark …

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… wieso war ich dort eigentlich noch nie? Nur ne dreiviertel Stunde fährt man von Gesundbrunnen nach Dingsbums, wo man sich noch in Petras Bistro mit Nudeln mit Gulasch stärken und bei Bedarf geistigen Beistand in der Radwander-Kirche holen kann bevor man  auf wunderbaren aphaltierten Radwegen durch herzallerliebtste Natur fährt. (Die Kombination Wald und Asphalt reimt sich und ist auch ansonsten eine reine Freude.)

Großartiges Neuigkeiten gilt es zudem zu verkünden: Ich habe einen neuen Lieblingskeks. Es ist eine typisch uckermärkische Keksspezialität Ich habe ihn bei Plus gekauft. Manche mögen einwenden, dass ich ein Trottel bin, der sich davon hat übertölpeln lassen, dass auf der Verpackung unter dem Firmenlogo „… dein Lieblingskeks“ steht, insbesondere wenn sie erfahren, dass ich diesen Keks noch gar nicht gekostet habe. Aber warum soll es nicht auch eine platonische, jungfräuliche Liebe zu einem Lebensmittel geben? Verliebt habe ich mich in denKeks wegen des Namens: Edel-Mürbchen. Was so heißt muss gar nicht mehr schmecken.

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Hornissen haben gegenüber Wespen den Vorteil, dass sie so groß sind, das man sie nicht versehentlich runterschlucken kann. Man müsste vorher ein paar mal kauen und sie am besten sowieso in mehreren Happen mit Messer und Gabel essen.

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Dieses Tierchen dürfte heute einen mächtigen Kater haben.

(V.S.)

PS: Was ganz anderes: In der Zeit gab es ein Dossier zu der Frage, ob es eine Möglichkeit gibt, dem Zwang zum Wirtschaftswachstum zu entkommen. Sehr lesenswert, am besten auf einer Zugfahrt in die Uckermark, an einem schönen Sommermorgen in der Uckermark, zur Not auch im Internet (inzwischen wahrscheinlich auch in der Uckermark verfügbar).

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9 Kommentare zu “Schön ist’s in der Uckermark …

  1. „000-leer

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    000-leer“
    Ich glaube beim Bilder hochladen hat was nicht geklappt

  2. Hey Volker! Da fehlt mindestens ein „s“ und auch ein Leerzeichen in deinem Text. Musste wohl schnell gehen heute?

  3. Hi Volker,

    danke für den Link zum Zeit-Artikel, der war echt sehr lesenswert. Sogar zu Hause am Schreibtisch.
    In die Uckermark gehts hoffentlich nächste Woche zum Segeln :-)

    Viele Grüße,
    Marcus

  4. Was ist denn mit dem Tierchen passiert? Die Bildunterschrift lässt vermuten, dass Du den heldenhaft männlichen Drang, also die Mordlust unterbinden konntest.

    Und was ist mit dem Bier passiert?

  5. Das Bier, eigentlich das Radler, wurde geopfert, um das Hornisschen zu retten.

    @Peter: Hm. Das ist ja ulkig. Jetzt zeigt er bei mir auch von einem Bild und den „leer“-Bildern, die ich für Freizeilen verwende, nur die Dateinamen an. Hab aber jetzt keine Zeit, mich drum zu kümmern. Morgen …

  6. Witzigerweise erscheint das Bidl in voller Lebensgröße, strahlenden Farben und ohne sonstwelchen Schnörkel, wenn die Kommentare nicht angezeigt werden. Jedenfalls bei mir.

    Noble Einstellung, mit dem Radler. Da kannste ja auch das Nichtrauchen nochmal probieren.

  7. He, dass man Hornissen zwar nur durch sehr blöde Zufälle versehentlich verschlucken kann stimmt zwar, aber das mit dem Essen in einem Happen ist da was ganz anderes. Der kleine Bruder meiner Freundin hat mal mit der Intuition eines kleinen Kindes einfach eine Hornisse in den Mund gesteckt, lebendig, muss man dazu sagen. Die Mutter hat mit sehr viel Anstrengung und wahrscheinlich brutal wirkender Seitenansicht das Ding aus dem Jungen „rausgezogen“. Ihm hats nix ausgemacht, fröhlich weiter tollen. Normalgroße kann man bestimmt ohne Kauen essen, Kauen ist bestimmt auch nicht so der Hit. Wuah.

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