Nicht der Süden 2 und ein Dank an die Musiker

Heute läuft die zweite Folge. Mit dabei sind u.a. ein Wale jagender Maler, keine Mücken, 13 Weihnachtsmänner und wieder viele großartige Musikstücke von:

Robert & the Roboters

Kahuna Kawentzmann

Acapulco Radio

The Bricats

Stevie And His Sideburns

und Skorbut.

Die Titelmusik wurde von den Roboters eingespielt und stammt aus der alten DDR-Fernsehserie „Zur See„. Komponiert wurde sie von Helmut Niehr. Als Kind habe ich zwei oder drei Folgen der Serie gesehen, vor wahrscheinlich 30 Jahren also. An den Inhalt konnte ich mich kaum noch erinnern, aber – kein Scheiß! – die Musik hatte ich seither im Ohr und als wir nach einer Titelmusik suchten, mussten wir nicht lange überlegen.

(Volker Strübing)

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18 Kommentare zu “Nicht der Süden 2 und ein Dank an die Musiker

  1. Bin wieder vorm TV. Im Übrigen finde ich es nicht gut, dass sich die Roboters auflösen. Weißt du, ob das ernst, ernst, ernst ist?

  2. Jepp – zu zweiten Mal 45 unterhaltsame,interessante Minuten. Danke – wirklich ’ne tolle Doku. Lässt meine Teenager – „Ich werd mal Schiffskoch“ – Träume wieder aufleben. Verursacht unter anderem durch „Zur See“! Also nochmal danke, denn jetzt weiß ich endlich warum mir die Musik so bekannt vorkam. Freu mich schon auf die nächste Woche.

  3. Mal wieder klasse gewesen. Ich war Sommer 2008 auch schon in Island. Deswegen muss ich den Schnipselfriedhof jetzt erst mal mit einem extrem langen Kommentar vollspammen. Also: Ich fand, dass ihr Island ein bisschen negativ dargestellt habt. Aber is halt ne Doku. Ich hoffe trotzdem, dass ihr in Island noch ein bisschen mehr gesehen habt, wie in der Folge gezeigt wurde. Ihr hattet andererseits aber auch ein riesiges Glück. Als ich am Myvatn (ich weiß nich, wie man das isländische y macht) war, wurde ich von Mücken regelrecht zerstochen. Der See trägt seinen Namen absolut zurecht! So, jetzt zum Schwefelgestank. Offensichtlich habt ihr´s ja überlebt und ich mag ja mit meinen 14 Jahren auch noch nich so viel erlebt haben wie ihr, aber mich hat der Gestank dort fast umgebracht. Hab mich zusammen mit meiner Schwester nach 10 Minuten wieder in den Mietwagen gerettet. Naja, die komische große Kirche in Reykjavik schafft das nie mit dem sich rechtzeitig schick machen. Die sah, als ich da war genauso aus. Egal… Jedenfalls finde ich die Wasserfälle und natürlich die (übrigens sehr wenigen) Geysire sind das beste an Island. Schade das man davon nichts gesehen hat. Ich hoffe ihr habt was davon gesehen. So, genug gespammt, jetzt kann ich mich scon mal auf die Folge nächsten Donnerstag freuen.

  4. haben uns gestern nach eurer ersten folge gleich mal die erste folge von „zur see“ angesehen. ach schön war das. und ja, die titelmusik ist einfach großartig. summe sie die ganze zeit vor mich hin.

  5. 2. Folge „Nicht der Süden..“
    Die erste Folge habe ich verpasst – heute sage ich: zum Glück!
    Zur Sache: Selten habe ich einen so kümmerlichen Bericht über Island/Färöer gesehen. Eine einzige Peinlichkeit! Was ist schlecht? Eigentlich alles (Themen, Sprache, Schnitte, Gesprächsführung, Informationen …die Liste ließe sich endlos fortsetzen.!) Geglückt ist aber auch etwas: Bei Interviews die Untertitel statt deutscher Sprache. So konnte man den Duktus und den Klang der isländischen wie der färöischen Sprache genießen. Ich frage mich, wer auf die kuriose Idee kommt, für diesen Vierteiler so viel Geld aus dem Fenster zu schmeißen. Vielleicht jemand, der sich am Getue eines verliebten Paares erfreut? Die Färöer und auch Island kommen zu Unrecht grottenschlecht weg – der Film ist sozusagen eine Antiwerbung für das Nordmeer. Und wer – bitte – interessiert sich für einen versprengten Ornithologen aus Thüringen, der es nicht einmal fertig bringt, ein deutsches Fernsehteam mit der Vogelwelt des Nordmeers in Kontakt zu bringen, stattdessen Banalitäten absondert. Wie gesagt: peinlich zum Dauerrotwerden! Da gibt es im Sommer viel zu tun, sowohl in Island wie auf den Färöer um Verzeihung zu bitten.

  6. @Kai:
    Also ich kann überhaupt nichts von „Anti-Werbung“ sehen. Hier wird von wunderschönen Plätzen geschwärmt. Und das eigentlich sehr direkt.

  7. @Enno
    ..“Anti-Werbung“ wäre nun wirklich übertrieben gewesen; aber um nur eine Beispiel von sehr vielen zu nennen: Die Autoren interviewen in Torshavn (Färöer) einen einheimischen Maler. Die drei sitzen dabei in einem kleinen Cafe. Immer wieder zeigt die Kamera auf die Glasfront des Cafes mit den Interviewpartnern dahinter. Ein unbefangener Zuschauer könnte glauben: naja, so eine Cafe mag ja ganz nett sein, aber so etwas gibt es auch in Berlin und sowieso überall. Die Kamera hätte aber nur einen etwa 100°-Schwenk vollziehen können und der Zuschauer hätte einen geradezu spektakulären Blick auf die Fronten eines Holzhauskomplexes (umgebaut zu und genutzt als Touristinfo) mit einer unglaublich attaktiven Baumreihe davor und gleichzeitig einen Blick hinunter auf den Hafen erleben können. Bäume attraktiv? Ja klar … gerade auf den Färöern ist es äußerst schwierig, Bäume anzupflanzen und zu pflegen. Hier ist es gelungen … mit inzwischen durchaus betagten Exemplaren. Und das hätte einen typischen Eindruck von Torshavn vermittelt. Stattdessen dieser fade Blick auf das pseudomoderne Cafe mit einem Interview, das … naja … lassen wir das! Und ich fand es durchaus ärgerlich, dass es solche Szenen in der Folge 2 immer wieder gab: auf den Färöern und auch auf Island – sozusagen ohne Not verpassste Gelegenheiten, die Besonderheiten dieser Inseln darzustellen.
    Aber ich freue mich, dass Du es nicht so empfunden hast.

  8. Hm, hier sollte ich mich wahrscheinlich zurückhalten. Ich will auch gar nicht auf die generelle Kritik eingehen. Aber ich habe mich auch sehr gewundert, dass wir die Färöer und Island negativ dargestellt haben sollen. Geplant war das Gegenteil und ich denke, das ist auch zu merken. Was die Sache mit den fehlenden Torshavn-Bildern angeht: Die gibt es in Folge 1, nach der Ankunft auf den Färöern, anlässlich eines Stadtbummels, die gehören nicht in ein Gespräch über Walfang und Malerei (unabhängig davon, ob das Gespräch interessant ist oder nicht).
    Im Übrigen fand ich es interessant, dass man dort genausolche Schickimicki-Latte-Macchiato-Läden findet wie in Berlin Mitte. Gehört dort zur Normalität – genau wie eben die Waljagd, deshalb finde ich den Ort für das Interview bestens geeignet. In der Arktis kann man übrigens auch prima Michkaffee trinken, wie man in Teil 3 sehen wird, von dem ich daher nur abraten kann ;)

    Wirkten wir echt wie ein verliebtes Paar? Interessant.

  9. @Volker Strübing

    … nun bist Du beleidigt und zynisch? Das solltest Du nicht: freu Dich doch, dass sich jemand Deine Arbeit so genau anschaut. Es ist nun mal so: Wer sich der Öffentlichkeit stellt, muss auch mit Kritik rechnen! Selbstverständlich stehe ich Dir zu weiteren – dann aber persönlichen – Rückmeldungen gern zur Verfügung

    Nichts für ungut; hast Dir ja Mühe gegeben!

  10. Och, kommt das so rüber? Nee, bin ich nicht. Weder eingeschnappüt noch zynisch. Hab auch eigentlich keine Lust, mich zu rechtfertigen. Hab halt bloß zwei Punkte Deiner Kritik absolut nicht verstanden und bin darum drauf eingegangen.
    Außerdem: Auch für Kommentarpostings gilt: „Wer sich der Öffentlichkeit stellt, muss auch mit Kritik rechnen!“ ;)

  11. Hatte den ersten Teil leider verpasst und mich sehr darüber geärgert, daher über mein Glück, den zweiten sehen zu können, doppelt gefreut. Uneingeschränkt großartig! Wir haben kleine lustige Lachtränchen produziert, was keineswegs negativ verstanden werden soll :)

  12. Ein Kommentar aus Gründen gelöscht.
    Stellt euch einfach vor, jemand, den ihr recht gut kennt, mit dem ihr euch in der Regel gut versteht, den ihr vielleicht sogar ein bisschen mögt, würde an eure Haustür schreiben: „Hier wohnt ein Idiot. Mehr Infos gibts bei mir, kommt alle vorbei.“ – das würdet ihr auch abwischen, oder?

  13. Die rote Lampe im ersten Teil hat mir gefallen. Zuerst dachte ich – ganz Klugscheisser – natürlich: „die werden sich doch nicht ernsthaft fragen, was die Lampe soll?!“ Ich bin ja von Natur aus Techniker. Kirstins Erklärung hat mich dann auch kalt erwischt. Während ich mich von irgendwelchen profanen Dingen wie Signalen und Sicherheitsvorschriften einnehmen lasse, packt sie die ganze Welt in ein kleinen rotes Licht und ich seh die glücklichen Paare alle vor mir und frag mich wofür es wohl sonst noch irgendwo ne Lampe gibt.

  14. Also mir hats gefallen, bisher.

    Meinem Mitbewohner auch. Der hat sich sehr gefreut über den Fernsehtip.
    Und hej, „der eine klingt ja so ähnlich wie die Stimme aus diesen Animationsfilmchen, wo die immer an der Theke sitzen.“
    Ja, sach ich, stimmt.

    Gibts irgendwo den Soundtrack?
    Die schöne Musik ist mir auch aufgefallen…

    Und hihi, verliebtes Päärchen, hihi…

  15. Pingback: Acapulco Gold: Radio Voodoo im Freudenhaus (2005) « Ostberlin Beatet Besseres

  16. Dann habe also nicht nur ich das gedacht, was für eine turtelei. Und dann nicht mal ein happy end! Frechheit. Aber wer weiss was hinter den Kulissen ablief! Eine Kabine? Na aber hallO!

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