Dead Or Alive

Dead Or Alive Poetry Slams fetzen. Die Idee stammt wohl aus München, vorgestern aber fand ein besonders schöner in Hamburg statt, organisiert von Kampf der Künste. Beim Dead Or Alive Poetry Slam treten lebende Dichter gegen tote Dichter an, die sich von Schauspielern vertreten lassen. In Hamburg waren auf Seiten der Toten unter anderem Erich Mühsam, Erich Kästner und Bert Brecht dabei. Bukowski hatte leider kurzfristig abgesagt.

Und weil Dead Or Alive Poetry Slams eine ganz besondere Form sind, finden sie üblicherweise an ganz besonderen Orten statt – Theatern. Bei den Schauspielern uff Arbeit sozusagen. In Hamburg hat sich das Schauspielhaus zur Mitarbeit bereitgefunden und den großen Saal zur Verfügung gestellt, der mit 1200 Zuschauern ausverkauft war. Irre.

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Probe. Auf der Moderatorencouch: Michel Abdollahi.

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Julian Heun und Ken Yamamoto, der am Ende auch für die lebenden Dichter den Team-Sieg holte.

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Auftritt Sebastian 23.

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Sind das jetzt die aktuellen Verkaufspreise für die jeweiligen Orte? Ich nehme Usedom!

(Volker Strübing)

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5 Kommentare zu “Dead Or Alive

  1. Wäre schön, wenn das die Verkaufspreise für die Orte wären. Ich würde auf jeden Fall Berlin nehmen. Oder gleich alle, wenns so billig ist. Aber ich glaube leider, dass es ganz so schlimm dann doch noch nicht mit der Wirtschaft steht.

  2. Oh mein Gott ist das Theater schön! Das würde mich ja völlig vom Stück ablenken, weil ich nur gaffend und mit großen Kulleraugen die ganzen Schnörkel und Firguren bewundern würde.

  3. Wieder ein Sieg für die lebenden!

    Haben sich denn die Schauspieler an „no props“ gehalten, oder waren die Regeln zu ihren Gunsten etwas aufgeweicht?

  4. Pingback: Dreikampf « Schnipselfriedhof

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