Oh, ich bin ein armer Shrimp

Bäh, wie unangenehm. Die Erkältung … ja, doof … halt ’ne Erkältung, herrjeh! Aber dass ich mir gestern beim Niesen einen Hexenschuss geholt habe, das geht ja wohl gar nicht. Das tut weh und ist so lächerlich und demütigend, dass ich auf keinen Fall im Weblog drüber schreiben sollte. Aber das Weblog hat Hunger und was wäre ich, als sein Vater, für ein schlechter Mensch, wenn ich es darben ließe …  wenigstens diesen kleinen Brocken muss ich ihm hinwerfen.

In meiner Kindheit wurde mir noch erzählt, dass die Krankheiten eines Tages besiegt werden würden, aber das kümmert ja heutzutage keinen mehr, heute wollen ja alle nur noch irgendwas mit Internet oder Islamismus oder Silikonbrüsten machen.

Vorhin hat der Mensch, der auf der gegenüberliegenden Hofseite und zwei Etagen höher wohnt, sein Badezimmerfenster angeklappt, so dass ein bisschen Sonne in meine Wohnung reflektiert wird. Danke.

Eigentlich stand für heute eine Fahrradtour nach Bernau an, aber das wird wohl nichts (obwohl fahrradfahren viel besser geht als laufen).  Ich mach mir jetzt einen Tee und dann setze ich mich an den neuen Kloß-und-Spinne-Film. Ich fürchte, es geht darin um Sex.

(Volker Strübing) 

(Die Überschrift stammt aus einer Geschichte von Tube, in der er über die Gedanken eines Shrimps, der in kochendes Wasser geworfen wird, räsonniert)

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