Neuer Service: Statt meiner eigenen gründe ich Deine eigene Religion!

Gestern Abend kam auf dem Ersten eine Reportage über Fundamentalisten – christliche, jüdische und islamische. Unter anderem begleitete das Kamerateam eine Raftingfahrt für strenggläubige Christen durch den Grand Canyon, der ihrer Auffassung nach nur durch die Sinflut entstanden sein kann. Der Reiseleiter sagte: “ Wenn man hierher kommt und an die Evolution glaubt, wird man natürlich auch Indizien dafür finden, dass das alles in Jahrmillionen entstanden ist. Doch wenn man hierher kommt und an die Bibel glaubt, sieht man sofort die Beweise dafür, dass er nur eine Folge der Sinflut sein kann.“ (Gedächtniszitat)

Es ist schon phantastisch, dass dieser Mann nicht sofort auf die Idee gekommen ist, dass er möglicherweise auch nur das sieht, was zu seinem Weltbild passt. Aber so funktioniert wohl Fundamentalismus. Oder echter Glauben. Oder Ignoranz, was weiß ich. Ich kann mich da nicht reinversetzen. Wie erklären sich eigentlich Fundamentalisten einer Religion, dass sie das richtige Wort Gottes in Händen halten, während ihre Kollegen (ich sag das jetzt mal so salopp) bei den anderen Religionen auf einen Fake hereinngefallen sind?
Okay, wahrscheinlich sagen sie: Gott hat mir den Weg zu sich gewiesen. Insbesondere bei den Erweckungschristen ist das  so üblich. Aber wie erklären sie dann, dass ein strenggläubiger Moslem auch behauptet, Gott habe ihm den Weg gezeigt? Sagen sie dann, der würden sich das ja nur einbilden oder sei auf Satan reingefallen, der sich als Gott ausgegeben habe, um ihn auf den falschen Weg zu schicken? Aber wie können sie dann sicher sein, dass sie nicht auf eine Einbildung oder auf den Teufel reingefallen sind?

Blöde Fragen, die nur ein Ungläubiger stellen kann. Diese Leute müssen sich nichts erklären, denn sie haben ja ihren von allen Zweifeln freien Glauben.
Aber wie gesagt, der Schuh passt mir nicht, dass kann ich nicht nachvollziehen. Irgendetwas nicht in Zweifel zu ziehen ist mir wohl unmöglich. Ich hoffe, diese Unmöglichkeit wird mir bei der großen Endabrechnung als Behinderung und mildernder Umstand gutgeschrieben.

Fast noch merkwürdiger finde ich übrigens nichtfundamentalistische Gläubige. Also beispielsweise Christen, die die Bibel nicht wortwörtlich nehmen.
Es ist doch so: Entweder man glaubt daran, das die Bibel Gottes Wort ist, dann muss man ihr bedingungslos glauben. Und wenn Gott den Bibelschreibern gesagt hat, sie sollen jetzt mal aufschreiben, dass die Erde in 6 Tagen geschaffen wurde, dann ist das auch so und basta! Da kann man doch nicht daher kommen und sagen: Naja, böh, also man darf jetzt Gottes Wort ooch wüller nich so supergenau nehmen … vülleicht hatter n bisschen genuschelt, als er das gesagt hat oder das war  nur als Gleichnis gemeint oder so … Mannomann, wenn ich Gott wäre, würde ich denen aber ordentlich die Hölle heiß machen! Da wären mir doch Ungläubige tausendmal lieber! Die würden mich wenigstens in Ruhe lassen und mich nicht mit ihren Gebeten behelligen und mir zum Dank das Wort im Munde umdrehen.

Wie kann man an den christlichen Gott glauben, aber die Bibel als selbstzuinterpretierendes, fehlerbehaftetes Werk ansehen? Als Steinbruch für die Bausteine einer letztlich völlig eigenen Religion? Warum schreibt man sich dann nicht gleich eine eigene Bibel? Oder lässt sich von einem Autor seiner Wahl eine schreiben? (Braucht noch jemand eine? Über den Preis lass ich mit mir reden! Individuelle Kurzbibeln mit einem Grundschatz an nach ihren Wünschen erstellten Geboten und Weisheiten schon ab 1000 Euro! Aufpreis für innere Konsistenz: 5000 Euro! (Sowas gibt’s auf dem Religionsmarkt bis jetzt schließlich noch nicht))

(Volker Strübing)

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27 Kommentare zu “Neuer Service: Statt meiner eigenen gründe ich Deine eigene Religion!

  1. „Wie kann man an den christlichen Gott glauben, aber die Bibel als selbstzuinterpretierendes, fehlerbehaftetes Werk ansehen?“

    die Bibel ist von Menschen geschrieben. Und da nicht alles direkt notiiert wurde, sondern erst über Generationen mündlich weitergegeben wurde, ist es mit ziemlicher Sicherheit anzunehmen, dass dort auch Fehler drin sind. Beispielsweise ist „Jungfrau Maria“ mit großer Wahrscheinlichkeit ein Übersetzungsfehler. Im Original war das Wort nämlich Doppeldeutig: „junge Frau“ & „Jungfrau“.
    Ergo werden sich da ne Menge Fehler eingeschlichen haben.
    Und was die Schöpfung der Welt in 6 Tagen angeht: Imposanter klingt es die Sache in 6 Tagen als in Jahr Millionen abzufrühstücken. Hinzu kommt, dass man vermutuich damals davon noch gar nichts wusste (Evolution usw.). Alles was sich der Mensch nicht erklären kann, leitet er sich irgendwie her und versucht es zu erklären (z.B. die Griechen mit ihren vielen Göttern).

  2. Ich würde behaupten, die Bibel ist so vielseitig interpretierbar, weil es schon allein 4 Auslegungen der Geschichte Jesu Christ gibt und vermutlich (wenn man Dan Brown Glauben schenken soll, hähä) schlummern in den Mauern der Vatikanstadt noch mehr Evangelien, die die Chose nicht in so tollem Licht dastehen lassen.
    Was bisher noch keiner wusste, ist übrigens in dem großen Buch „Die Bibel nach Biff“ von Christopher Moore nachzulesen, Jesus wilde Jugendjahre, erzählt von seinem besten Freund Biff (ein Slangwort, welches onomatopoetisch einen Schlag auf den Hinterkopf darstellt).
    Zu guter Letzt noch dieses: Frank Zander machte vor ein paar Jahren Fernsehwerbung für eine von ihm besungene Geburtstags-CD, welche man bestellen konnte und zwar mit dem eigenen Namen drauf. Ich war Feuer und Flamme! Ich rief bei der Bestellhotline an, jedoch gab es weder meinen Namen „Julius“ noch meine Pseudonyme „JuFi“, „Gott“ oder „Heißer Feger“. Mit den Namensanhängern, die man in größeren Raststätten an der Autobahn kaufen kann, verhält es sich gleich. Ich hoffe, dass du mit deinen Bibeln da ein wenig flexibler bist. Und wie schon einst ein großer Dichter sagte (ich zitiere wörtlich):
    „…Denn Gottes wahrer Name ist KEINSCHWEIN.“ Das ist es, was uns der Vatikan vorenthält, das fünfte Evangelium, den fünften Mann neben Matthäus, Johannes, Lukas und Johannes Markus, den vierzehnten Apostel, das Alter Ego des Bruders des versuchten Mörders von Pontius Pilatus, Barbarossa und George W. Gib es endlich zu, Volker!

  3. „Es ist schon phantastisch, dass dieser Mann nicht sofort auf die Idee gekommen ist,
    dass er möglicherweise auch nur das sieht, was zu seinem Weltbild passt.“

    Woher weiß man denn, dass es immer _die anderen_ sind, die „auf einen Fake hereinngefallen sind“,
    seien sie nun theistisch oder atheistisch?

    Woher weiß man denn, dass KEINSCHWEIN niemand und nicht aber vielmehr doch IRGENDJEMAND/ IRGENDETWAS ist? KEINSCHWEIN existiert doch, da der Name KEINSCHWEINs existiert. Genauso wie Einhörner und Marilpen. Manche nennen ‚es‘ halt KEINSCHWEIN, andere G***.

    Wer kann schon von sich behaupten, er glaube an kein Schwein?

    Sind nicht Atheisten auch Fundamentalisten?

    Fragen über Fragen.

  4. Ich finde es immer niedlich, wie sich Atheisten tagtäglich mit Gott auseinandersetzen. Wünschte mir, Christen u. a. täten das mit der gleichen Hingabe. Und mit Evo und Bibel habe ich persönlich einen Waffenstillstand ausgehandelt. Darwin sagt mir, wie die Welt entstanden ist und die Bibel zeigt mir, daß ich ein gutes Stück Verantwortung für diese Welt habe. Find ick hübsch. Keiner kommt sich ins Gehege. Darwin muß mir nicht mehr erfolglos die Nichtexistenz Gottes beweisen. Die Kreationisten müssen mir aber ooch nüscht vom Gran Canyon und ner Rippe und so vorsülzen. So hamwa uns alle lieb. (Daß ich immer berlinern muß, wenns heikel wird!…)

  5. Mein Gottesbild ist recht streng vom Kindergottesdienst geprägt: Es zeigt mir einen alten Mann mit Rauschebart, der irgendwo das draußen ist, seine Hände über und unter die Welt hält und vielleicht noch den Urknall ausgelöst hat.

    Mich beruhigt diese Vorstellung und alles, was darüber hinausgeht, ist mir eigentlich egal. Wenn ich anfangen würde, mir über den grausamen alttestamentlichen Gott Gedanken zu machen oder darüber, warum in dieser Welt Kinder verhungern oder bei Autounfällen ums Leben kommen, würde dieses (zugegeben sehr bequeme) Konstrukt sicher ins Wanken geraten.

    Ich weiß, dass mein Weltbild sowohl für Zweifler als auch für richtige Christen ziemlicher Unfug ist, aber ich kann damit sehr gut leben. Und das ist, glaube ich, die Hauptsache: dass man etwas hat, woran man glauben kann und was dem eigenen Leben irgendeine übergeordnete Struktur geben kann. Es wird nur schlimm, wenn man diesen eigenen Glauben, der ja eben genau kein Wissen ist, zum Maß aller Dinge macht und ihn auch anderen aufzwingen will.

  6. Du bist also einer der „was nicht passt wird passend gemacht“-Fraktion?

    Ich kann auch Verantwortung übernehmen ohne an einen Gott zu glauben.

  7. Cool. Christen kriegen von Atheisten Relativismus vorgeworfen. Geht das Spiel nicht andersrum, und kricht der gute, alte benny16 dafür nicht immer auffe Fresse?

  8. Hallo,
    ist Matthias eigentlich eine Abwandlung von Matthäus?
    Wenn ja, dann sind immerhin schon Lukas und Matthäus in den Kommentaren vertreten.
    Wer fehlt noch?
    (Große Nikolaus-Quizfrage des Tages)

    Ich nehm aber lieber doch den tollen Kalender und keine Individual-Bibel.
    Vielleicht bitte ich Dich, Volker, einfach darum, einen auf meine Wünsche zugeschneiderten Psalm vorn drauf zu schreiben.

    Ische

  9. war es nicht Georg Büchner der einst mathematisch (und stochastisch) nachwies es sei sinnvoller an die Existens eines Gottes zu glauben. frei nach dem Motto wenn es ihn gibt viel Spaß im Paradies, wenns ihn nicht gibt haste halt ein zwei Jahre verloren… Relegion …. eine Art moderner Versicherung.

    Naja, für mich gilt folgender „Glauben ist das Unvermögen, sich seines eigenen Unvermögens klar zu werden, womit die nichterklärbarkeit von „allem zu akzeptieren wäre“

    somit ist Relegion für mich quatsch.

    letzendlich solls mir aber egal sein .. hauptsache die gehen mir damit nicht auf den geist

  10. Hallo Volker ich habe da ne ähnliche Behinderung wie du, kann mich aber dazu hinreißen lassen mich als Agnostikerin zu bezeichnen.

    Ach ja es gibt übrigens eine Lösung ür unser Problemchen, denn Gott ist nun ganz greifbar auch im Internet vertreten!
    http://gottsblog.de/blog/
    Da kannst du ihn mal direkt mit deinen Fragen konfrontieren und vtl sagt er dir seine Meinung zu dem großen Märchenbuch in dem ihm die Hauptrolle verliehen wurde und was er so von Fundamentalisten,den Sekten die sich um ihn scharren und den ganzen Gebeten hält die er sich so tagtäglich reinziehen muss.
    ich glaub derzeit hat er mächtig Migräne,weil in der Vorweihnachtszeit bekommt er sicher ganz viele olle Bettelgespräche gehalten die sich um I-Pods, I-Phones und dergleichen drehen!

    Gruß
    die Kunkel

  11. Hallo Volker, du schreibst doch schon deine eigene Bibel. Das große Märchenbuch, aus dem du seit neuestem immer wieder schöne Geschichten vorließt!

  12. Weiter oben kommentierte ein Matthias er „finde es immer niedlich, wie sich Atheisten tagtäglich mit Gott auseinandersetzen“ und ich möchte bloß anmerken, dass sich Atheisten mitnichten mit Gott auseinandersetzen (was ja nun wirklich albern wäre, da sie ja wissen, dass es keinen Gott gibt) sondern sie setzen sich mit Gläubigen auseinander. Dieses Mindestmaß an Genauigkeit muss sein.

  13. Ich häng mich mal hier rein und frage mich warum sucht ihr Gott? Ich suche ihn nicht, ich kenne ihn :-)
    ICH bin Gott, nämlich mein eigener und wenn ich will kann ich auch meine eigene Bibel schreiben:-)
    ICH bin der Schöpfer meiner Welt…ergo bin ich Gott….Wahnsinn…ich über gerade die Suppe zu teilen :-)

  14. Hi Volker,

    klare und ehrliche Ansage eines Agnostikers :-) Mich bringen nicht nur deine Trickfilme zum lachen – welche ich heute übrigens auf meiner Geburtstagsparty in großer Runde publiziere – sondern auch Deine Kommentare. Ich würde Deinen Service gern erweitern. Ich gehöre ja zu den fundamentalistischen Christen. Also die „bösen“ die sagen: Ich glaube das Gott die Welt geschaffen hat (und das es sogar für ihn in 6 Tagen möglich war) und ich glaube das Jesus der Christus ist und der einzige Weg zu Gott – und all sowas für das man im neuen Europa schon fast gesteinigt wird. Naja, wie dem auch sei bringe ich die Qualifikation mit – das ich mich die letzten Jahre meines Lebens stark der den verschiedenen Weltansichten gewidmet habe. Also Würde ich den Service theoretisch noch erweitern können. So eine Bibel für New Age / Esoterik / Humansiten / Kapitalisten / Ökofaschisten / Ökohumanisten / Jesuiten / Pantheisten / Evolutionsnisten / Sozialevolutionisten / Faschisten / Buddisten (wird schwer einen Wahrheitsanspruch zu finden – das es keine Wahrheit gibt – vielleicht wenn man auf hanfpapier schreibt) usw… Also wenn sich jemand dafür interessiert oder eine andere spezielle Richtung braucht… sagt bescheid… Aber vorsicht ich persönlich bin so ein jüdisch / christlicher Fundamentalist. Das Fundament der Bibel (Torah + Schriften = Tenach / Evangelien / Lehrbriefe / Offenbahrung) und der Nächstenliebe – gar Feindesliebe sind im modernen Europa nicht mehr gern gesehen – aber noch da. noch…

    Shalom

    Andreas

  15. Puh, schrecklich diese Fast-Steinigungen im neuen Europa, von denen Andreas Göllner im vorhergehenden Kommentar berichtet. Ich selber habe neulich erst erleben müssen, wie ein Christ einem Fast-Löwen zum Fraß vorgeworfen wurde. Oder heißt es, fast einem Löwen zum Fraß vorgeworfen? Egal, was ich sagen will ist: wenn schon nur fast, warum dann nicht fast-kreuzigen?
    Scherz beiseite, mich ängstigt dieses Wiedererstarken der Religion. Aber was tun? Was bleibt uns übrig, als die Gläubigen dieser Welt so oft es geht und das nicht nur fast – auszulachen?

  16. @ Andreas auslachen ist immer ganz schlecht ! Man sollte verzweifelten Menschen nicht auch noch das letzte Strohhälmchen knicken an das sie sich klammern, das könnte unangenehmen Folgen haben. Wir wissen ja wozu Menschen die völlig verzweifeln fähig sind! Ich denke man solte die Gläubigen tolerieren und froh sein, dass sie ein Beruhigungsmittel für sich entdeckt haben das ihnen hilft. Manchmal bedauere ich es fast, dass ich es als Zweiflerin soviel schwerer habe! Das Leben ist schon leichter wenn man sowas wie ein Gottvertrauen hat.
    Ist ja auch erwiesen, dass die meisten Gläubige weniger Angst vorm Tod haben, ach wie beneidenswert ich hab nämlich große Angst vorm Sterben!
    Ich glaub um so schlechter es den Menschen geht um so eher brauchen sie so etwas wie eine Religion damit sie nicht völlig die Hoffnung und die Oirentierung verlieren. Von daher echt keine schlechte Erfindung so ne Religion und der schriftliche Leitfaden dazu, ist ja auch so ausführlich, das er Hilfe für alle Lebenslagen bietet.
    Mit der Interpretation und Umsetzung klappt das leider ja nicht immer so gut, da liegen einige schon mal ganz schön daneben…aber täten sie es nicht im Namen Gottes , dann sicher Namen eines anderen Anführers oder im Namen von Mc Donalds oder heiligen Mikrowelle oder was auch immer!

    LG
    die Kunkelin

  17. Glaubst Du selber an eine Religion oder zumindest die grosse Endarbrechnung, wo Du Dich schon als Unschuldiger in Deiner Unmöglichkeit ja nicht irgend etwas nicht anzuzweifeln zu können faul herauszureden bzw. entschuldigen versuchst mit Deiner heuchlerischen Hoffnung (hoffentlich dafür nicht geröstet zu werden)? Hoffnung ist nicht mit Glaube zu verwechseln -v.a. nicht bei der Endabrechnung (zum Endsieg). Gott und der Teufel zusammen werden Dich hierfür gleichzeitig rösten. V.a. lernen musst Du, nicht alles anzuzweifeln. Da gibt’s und hilft nur Glauben. Ein Glaubens- und damit Gotteslästerer bist Du (Scherz)!!!

    Dein oder Das Angebot tönte ja so verheissungsvoll: „Ganz billig und schnell zu der besten Religion und Glückseeligkeit mit diesem (Deinem) Sonder-Angebots-Service kommen“. Nun hast Du mich und andere Kunden verärgert wie der Hirte, der wegen dem bösen Wolf Alarm schlug und nie ein Wolf gefunden wurde, bis er dann doch kam. Den Ruf und Markt vermasseln ist schlimmer als Gotteslästerung! Versprich einfach nie einem Verdurstendem einen Tropfen, wenn Du den (Tropfen) noch nicht einmal auf sicher hast -Du kennst ja das Sprichwort vom Bären und Fell. Der Verdurstete (Tote) könnte Dir den ganzen Ruf, Markt, Endsieg oder eben modern die Endabrechnung kosten. -Das ist aber Fatalismus von Fatalisten -vielleicht auch ein fatalistischer Fanatismus solcher fanatistischer Fatalisten. -Haben aber ev. alle als Tendenz und Dynamik (Schicksal).

    Schade, dass zu lustig: ‘es’ hat Hörner, neben weiteren wirklich sehr logischen und lustigen leider auch sehr langweilige unlogische nicht nun hier noch genannte/aufgezählte Kommentare „es“ gibt! -Hhä-Hilfe, da ist es schon wieder das „es“ -tötet das „es“! „Es“ will mir an meine Seele oder…

    …Einfach besser gar nie vom Gott oder Religion sprechen, oder man hat „es“ schon auch gleich wieder mit dem Teufel zu tun. -Hmmm, solch verdammt teuflisches Zeug!

    Mach v.a. einfach keine falschen Versprechen oder versprich Dich nie. Man kommt so zu schnell in einen Teufels-Kreis oder eben in Teufels-Küche. Gilt auch für alle anderen und hier als gratis Service von mir: Nie von Religion, Gott (oder Teufel) sprechen. -Nennt man das nicht Atheismus?

    Glaub oder glaubt mir, mit Glauben gibt es nichts (richtiges) zu holen. (Ich kriege es hier nicht mehr richtig auf die Reihe.) Nur zu glauben ist nicht richtig oder gut (genug). Glaubt mir mit Glauben (v.a.) selbst an mich mit dieser Glaubens-Theorie (an nichts zu glauben) kommt man gar nicht weit. Selbst wenn es nichts mehr gibt als nur noch den Glauben oder die letzte Hoffnung, dass es etwas gibt, dann meine ich gibt es noch mehr als den Glauben. -Muss es -ohne einmal hier gleich an das teuflische „Es“ zu denken. Ich weiss nur, dass man das wissen muss. Das will ich wissen und nicht dran glauben.

    Muss das noch später einmal verbessern. Kann mir da einer helfen (beim Editieren und beim Philisophieren)?

  18. @robel also wenn es einen Gott gäbe, dann würde er deine Beleidigungen und dein Intoleranz gegenüber seinen anderen Geschöpfen sicher nicht schön finden!

    LG
    die Kunkel

  19. Ach da hatte ich gestern den besten Text hier geschrieben und dann vergessen abzuschicken. Nun beim Neustart ist natürlich kein Kommentar mehr da. Brr. Vielleicht später noch einmal. Hätte sich um die Erörterung zur Existenz des Teufels gedreht als auch um meine Entschuldigung bzw. Begründung, dass ich natürlich nicht Volker oder so beleidigen wollte. Ich war einfach enttäuscht, dass in diesem Service ich noch selber mir meine Religion aufwendig führen müsste und für 1000 bzw. 5000 Euro bloss eine neue Bibel und die Gründung der Religion von Volker angeboten wird. Das half mir als Neutraler Schweizer natürlich nicht zwischen den Amis und Aggros (Gewalttätern) deren Religions-Auseinandersetzungen noch mich einfach mit einer dritten neuen Religion billig aus deren Streit halten zu können.

    Uebrigens Sternchen mag ich sehr, v.a. sechseckige, die wie Schneeflockensternchen aussehen.

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