Ist dann die Charité die Ostberliner Praxis Bülowbogen?

Vor drei Wochen oder so war Lukas von Coffee And TV in Berlin. Er hat sich hier die BILD-Blog-Lesung angeguckt und darüber berichtet, hat einen Film über „Sein Berlin“ gedreht, der sehr sehenswert ist (obwohl man als Ostberliner heftig zusammenzuckt, wenn er den Fernsehturm als „Ostberliner Funkturm“ bezeichnet ;) und – hey – hat sich mit mir getroffen und ein Interview geführt! Das sollte eigentlich als Video ins Netz gestellt werden, aber im Hintergrund wurde gerade eine Bar laut klimpernd mit Flaschen bestückt, so dass wenig zu verstehen war. Lukas hat sich die Mühe gemacht, das Gespräch abzutippen. Da er andererseits die Mühe gescheut hat, meine „Ähs“ mit abzutippen, liest es sich auch recht flott: Weder Lennon noch Heino.

Viele Grüße nach Bochum, der einzigen Stadt, die currywurstmäßig mit Ostberlin konkurrieren kann :)

(Volker Strübing)

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4 Kommentare zu “Ist dann die Charité die Ostberliner Praxis Bülowbogen?

  1. Mmh. Paßt jetzt nicht wirklich zum Thema, aber ich habe Kopfschmerzen.

    Ich habe einen ganzen Blog ausgelesen. Diesen Blog. Herzlichen Dank, jetzt muß ich mir auch noch das Buch kaufen, weil ich hier schon sehr viel sehr Grandioses hier gelesen, gehört und gesehen habe. Und poetry slams werde ich auch mal besuchen, obwohl ich das immer für Veranstaltung für Leute ohne E-Gitarre, die einmal auf einer Bühne „Ficken“ sagen und das mit Titeln wie „Herbsttau in Bangladesh“ oder „Schweinzucht im Libanon“ überschreiben wollten, …äh… hielt. So der Satz hat doch noch seine Ende gefunden. Genau wie meine kleine (del)schleimerei(/del) Panegyrik.

  2. Hallo Matthias, ja, der „Herbsttau in Bangladesh“ ist einer meiner Poetry-Slam-Erfolgstexte. Wer hat Dir von ihm erzählt? ;)
    Nee, im Ernst: Sowas kommt schon mal vor beim Slam – es ist halt eine offene Veranstaltung. Umso schöner ist es, Dir mitteilen zu können, dass solche Texte tatsächlich eher die unrühmliche Ausnahme sind. Gucks Dir mal an! Und wenns Scheiße ist, dann weißt Du nur eins ganz sicher: Das Du einen Scheißslam erwischt hast. Auch das kann mal passieren.
    Aber Mensch, schön, dass Dir mein Blog so gefallen hat! Ich hoffe, die Kopfschmerzen sind inzwischen vorbei! Ich nehme das mal als Lob und nicht als Schleimerei und schon gar nicht als Panegyrik (keine Ahnung was das ist, klingt aber nach einem exotischen Rückenleiden).

  3. Als notorischer Latinist/Gräzist weiß ich nur, daß Panegyrik das Schlimmste von dem ganzen Zeugs ist: Schleimen und Geld dafür kriegen. Also meine Kontonummer… Nee, Lob ist schon richtig.

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