Im Glashaus …

… macht Steineschmeißen doch eigentlich erst richtig Spaß, oder?!

Viele Sprichwörter bedürfen dringend einer Revision.

(Volker Strübing) 

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13 Kommentare zu “Im Glashaus …

  1. Zum Beispiel: „Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht, auch wenn er dann die Wahrheit spricht.“ Liegt wohl vielmehr an der Engstirnigkeit des Belogenen. Denn wenn der einstige Lügner (vieleicht sogar einmalige Lügner) dann doch mal die Wahrheit spricht (oder reden wir doch viel eher mal von Gültigkeit!) ist der selbstvermeintlich Belogene doch ganz schön angearscht. Man könnte sich da so einige skurrile Situationen ausmalen: „Vorsicht! Die Herdplatte is noch heiss! – Ne, glaub ich nich – du hast vorhin gelogen …“ Dabei ist Lügen doch allzuoft notwendig … am besten man lügt und sagt: „Ich lüge nie!“ Und schon is die Sache geritzt. Der Mensch strebt nich nur nach Metaphern, sondern eben auch nach Paradoxie und dann isses halt auch so Punkt

  2. Ja, das ist ’n Klassiker. Da wird aus der Herkunft einer Information auf ihren Wahrheitsgehalt geschlossen. Nennt sich glaub‘ ich „genetischer Fehlschluss“ … um mal ein bisschen klugzuscheißen.

  3. Ja, kann sein, dass man das so nennt. Vor allem aber ist es ein Verwechseln von hinreichender und notwendiger Bedingung. Du hast ja in deinem neuen Filmchen von „Kloß und Spinne“ schon inderekt drauf angespielt (Implikation). Übrigens hätt ich da ne tolle Idee für die Darstellung einer solchn Verwechslung. Du kennst doch den Schwulenwitz, der sich am Ende doch aeigentlich mehr als Logikwitz herausstellt?! Die meisten kennen ihn nich und findens dann immer saulustig. Gut könnt ich mir vorstellen (ich bedien mich mal als begeisteter Seher und Hörer von „Kloß und Spinne“ etc. dieser – deiner – erzählerischen Grundlage), wenn Spinne Kloß mit Anspielung auf seine Situation oder diverser politischer blabla Ereignisse derart aufs Korn nehmen würde- Aber egal, ich denk du hast selbst genug Ideen – wie man sieht, hört und liest.

  4. Hallo, maddin, das ist ja wohl fies, einen Witz anführen und dann nicht erzählen. Könntest du das mal nachholen? Bitte? Ich bin jetzt neugierig.

  5. Na siehste – kennt man nich! Aber ganz einfach. Das Prinzip vorweg: wenn – dann, wenn – dann, wenn – dann usw. … rückschluss – fehlschluss! haha!)
    Würd ihn der Wirkung halber gern lieber vortragen, aber so beschränk ich mich halt aufs Wesentlich:
    Zwei alte Schulfreunde treffen sich nach langer Zeit … unterhalten sich so über, was wer so macht … fragt der eine den anderen, „na was machst du denn so … – ja, ich studiere Logik. – wie was Logik – was sis das denn??! – Das weisst du nich, na dann pass mal auf: Hast du nen Aquarium zu Hause – Ja – Ja, wenn du ein Auarium hast, wo Fische drin sind, dann magst du ja Fische und Fische sind Tiere und wenn, du Fische magst, magst du ja wohl auch Tiere und deswegen bist du Tierlieb – Ja, stimmt – Siehste, wenn du Tiere magst, die sind ja meist so klein und niedlich, dann magst du auch Kind – Stimmt, vollkommen richtigt – Naja und wenn du Kinder so sehr magst, dann wirst du ja wohl mitlerweile selber Kinder haben – Ganz genau, die hab ich – Na, und wenn du selber Kinder hast, dann hast du ja auch ne Frau – Richtig, so isses – Ja, und wenn du ne Frau hast und mit ihr Kinder zusammen, dann liebst du sie ja wohl auch – Ja natürlich – Na also, wenn du deine Frau liebst, dann liebst du sicherlich nicht Männer und bist daher auch nich schwul, ganz einfach – Ja, du hast vollkommen Recht, so is das. – Na siehste, das is Logik, ganz einfach!“ … und nun blablabla … der andere, demLogik erklärtt wurde trifft wiederum einen gemeinsamen Schulfreund irgendwo und erzählt von (wie heisst der eigentlich?) dem Logiker … „ach ja der (Hans), was macht der denn so“ fragt der neue Freund – „ja, der studiert Logik und nun weisste bestimmt nicht was das is, oder?! – ja ne, weiss nich, was is das denn – Na, pass mal auf is ganz einfach, ich erklärs dir: Hast du nen Aquarium zu Haus – Nee – Na dann bist du schwul.“
    Man das war ganz schön schwer, aber es geht nun mal um diese Kette von Implikationen und jenem am Ende ungültigen Rückschluss. ächtz … ja, vielleicht lässt man sich prinzipiell inspirieren, wer weiss.

  6. ja, und nun einfach nichts. volker strübing ist auf achse in der großen weiten slammerszene oder schreibt an seinem unvollendeten roman oder liegt unter der bettdecke und wird langsam schwanger. wer weiss? ich habe mein ganzes leben nach ihm ausgerichtet – dessen ist er sich wahrscheinlich gar nicht bewusst und wenn, dann wärs ihm auch vollkommen egal. er hat nie so etwas bezweckt – er will doch einfach nur slammen, seinen blog irgendwie betreiben und vor allem romane schreiben. da ist so ein kleines würstchen wie ich vollkommen aufgeschmissen. viel wichtiger sind da all die geschichten von unterwegs und sonstwo, die wiedermal, meist morgens kurz nach zehn, von ihm in einem kleinen unterhaltsamen textchen – oft mit fotos untermalt – verarbeitet werden. dabei könnten wir beide mit unserem gedankengut zusammen so glücklich sein. ich will keine frauen – ich will volker strübing. eine welt voller volker strübings wäre eine bessere welt und auch sehr friedlich. ich will keine frauen – ich will volker strübing.

  7. Das Thema Glashaus gibt grundsätzlich einiges her!

    Herr Strübing saß im Glashaus
    und sah die Nachbarskatze.
    Nach ihr warf er `nen Stein raus
    und traf sie an der Tatze,
    worauf in’s Gras sie biss.

    Und die Moral von der Geschicht’:
    Wenn du im Glashaus sitzt vergiss
    die Position der Fenster nicht.

  8. Morgen,

    ich will auch ein Klon von Volker. Dann muss ich nicht mehr selber Abwaschen und putzen. Nee, noch besser ich will einen Klon von mir. Kann ich wenigstens sagen der gleiche wie ich hats gemacht…. hm hört sich dennoch irgendwie mies an.

    Na ja, wenn das mit dem Klonen perfekt is lass ich nochmal von mir hören.

    bis dann

    lg Nagelfeile

  9. Ich will lieber keinen Klon von mir
    Auch wenn ich natürlich eine sehr sympathische, gut aussehende und überhaupt klonenswürdige Person bin.
    (Eigenlob stimmt! Noch so ein Sprichwort, das, so überarbeitet, doch viel besser funktioniert… zumindest für mich)
    Aber, neeee, mit meinem Klon dann herum diskutieren, wer jetzt dran ist mit Spülen, Aufräumen usw.
    Ich kenn mich doch bei solchen Diskussionen, nenene, das wär‘ kein Spaß.

    :)

  10. Ja, ja, ja! Ich mach mit. Das kracht und klirrt bestimmt wunderbar. Wo ist das Glashaus. Ich bring die Steine. ;o)

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