Heiliger Bimbam III

Der Augsburger Bischof Walter Mixa hat ausdrücklich den Vorstoß … unterstützt, die christliche Schöpfungslehre in den Biologieunterricht aufzunehmen.
Ich bin ebenfalls dafür. Dann aber auch bitte schön brav die Evolutionstheorie von der Kanzel predigen.

Advertisements

6 Kommentare zu “Heiliger Bimbam III

  1. Pingback: Martin Heike

  2. Augsburg? Da fahre ich gerade hin. Ich red mal mit dem Mann. Oder ich gehe eins der leckeren Wiener Schnitzel essen, die es da in der einen Gaststätte gibt. Schöne Grüße vom Leipzscher Hauptkaufbahnhof!

  3. naja dann müssen wir gerechterweise aber auch die Theorie der Moslems, der Hindus, der Buddhisten, aller Naturrelegionen usw. aufnehmen .. spätestens dann sind alle schulen tagesschulen .. ne mal ernst die schöpfungslehre sollte doch schon im relegionsunterricht erläutert werden und die kreationistische theorie in (gibt es bei uns in Berlin ) Ethik und was man (z.B. George W. Bush) mit ihr anstellt.

    Mal ehrlich wer kann de mMixa da böse sein ich mein wer glaubt noch an die Schöpfungslehre .. Und Spider der Tausch von der Kanzel Evolution und im Biounterricht Schöpfung ist schlecht weil kein Schwein mehr zur Kirche geht aber JEDER zur Schule.

    Ich habe nebenbei damals im Bio-Leistungskurs auch die Schöpfungslehre als Stoffthema gehabt. Habe mich knallhart geweigert sie „zu lernen“ (weils ja doch nur auswendig lernen gewesen wäre Logik ist da ja fehl am Platz). Es hat jede Menge Spaß gemacht die Schöpfungslehre in den Dreck zu ziehen. Geswchadet hats nicht aber auch nicht geholfen

  4. Komisch, dass keiner sich wirklich mit dem auseinandersetzen will, was dahinter steckt. Es geht doch darum, dass die Evolutionstheorie einen Absolutheitsanspruch beansprucht, der keiner naturwissenschaftlichen Theorie zusteht. Es muss doch möglich sein, dass ich eine Theorie aus naturwissenschaftlicher Hinsicht anzweifeln darf, ohne auch nur zu sagen, dass ich deshalb eine bessere Möglichkeit hatte.

    Per Definition ist eine Theorie ein vereinfachtes Bild der Realität, in dem vollen Wissen, dass sie die Realität nicht komplett erklären kann, sondern nur teilweise. (http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie) Eine Theorie kann verifiziert (bestätigt) oder falsifiziert (widerlegt) werden, im Idealfall ist sie durch empirische Forschung (also Beobachtung in der Realität) zu überprüfen. Bei der Evolutionstheorie kann man keine empirische Forschung betreiben, das ist durch die dafür veranschlagten langen Zeiträume auch unmöglich. Darwin selbst schloss vor allem aus Zuchterfolgen auf Evolutionsmechanismen, obwohl ja auch dort nie Artgrenzen überschritten wurden.
    Und für den wissenschaftlichen Fortschritt ist es gut, wenn man mehrere Theorien zur Auswahl hat, mit denen man versuchen kann, möglichst gut die Realität zu erklären. Die verschiedenen Atommodelle sind ja auch Theorien, die nur einen Teil eines Atoms recht gut erklären können, aber eben nicht alles.

    Und die Evolutionstheorie ist – was Makroevolution angeht – falsch, oder zumindest sehr unvollständig.
    Beispiel Auge: die postulierte Abfolge (Lichtsinneszellen – Facettenauge – Grubenauge – Lochauge – Linsenauge) soll ja heißen, dass sich eines aus dem anderen entwickelt habe. Wenn ich aber – um nur einen Schritt zu nennen – von dem Loch- zum Linsenauge irgendetwas anderes als eine schon vollkommene Linse „in das Loch einsetze“, also durch Mutation dort eine Linse entsteht, die aber („noch“) nicht perfekt ist, so ist dies mit Sicherheit ein evolutiver Nachteil, eine Mutation also, die durch die Selektion ausgemerzt wird. Also entweder gleich der komplette Schritt vom Lochauge zum Linsenauge – der ist aber nur durch Mutationen unmöglich – oder es muss anders „vom Himmel fallen“.

    Ich habe übrigens im Bio-Leistungskurs als Referat in 13/2 das Thema „Was spricht gegen die Evolutionstheorie“ behandelt. Erschreckend, wie aktuell es selbst nach über 20 Jahren ist…

  5. *g* … richtig es sollten immer mehrere theorien betrachtet werden.

    aber muss es unbedingt die christliche Evolutionstheorie sein? Ich mein das Schulwissen an sich, ist doch eh schon min. 100 Jahre zurück … mit dieser Theorie wären wir schon min. 2000 Jahre zurück. Ich sehe das also eher als Rückschritt des Wissens …

    Und was kommt als nähstes? Gott soll einzug in den obersten Gerichtshof haben? weil er ist ja unfehlbar, und macht sowieso nichts falsch …

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.