SLAM 2006 (2) – Morgengrauen

Wenn man gelegntlich im Dienste der Kunst und des Alkoholkonsums unterwegs ist, ordnet man das Wort „Zimmerservice“ bald in eine Reihe mit „Wurzelbehandlung“ o.Ä. ein. Aber so etwas wie in dem Hostel, in dem wir Slammer alle untergebracht sind, habe ich noch nicht erlebt. Um 10 stürmten 2 Menschen die Etage, traten die Türen ein (so klang es zumindest) und keulten die Zimmer (saubermachen klingt anders), wobei sie sich permanent über den Flur hinweg anschrien. Nach 20 Minuten ohrenbetäubendem Lärm war ich fällig und ich bin sehr stolz, dass ich die Kraft besaß, die Frau trotz ihrer lautstarken „Nur das Bad! Nur das Bad!“-Beteuerungen rauszuwerfen. „Dann morgen“, rief sie drohend, dann knallte sie die Tür hinter sich zu.

Ansonsten ist das Hostel toll, man kann im Foyer die ganze Nacht feiern und trinken (und das wird wohl auch in den folgenden Nächten passieren – ich sehe 4 sehr ungesunde Tage voraus …) und es gibt WLAN.

NACHTRAG, Montag früh: An den anderen Tagen gab es keinen Lärm am Morgen und wer in München nach einem netten Hostel sucht, sollt ins Easy Palace gehen. Sehr nett.

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5 Kommentare zu “SLAM 2006 (2) – Morgengrauen

  1. Hallo Volker,

    gratuliere zum tollen Auftritt und Sieg gestern abend bei einer gut besetzten Vorrunde, freu mich schon auf’s Halbfinale morgen.

  2. Hey Volker,
    wir freuen uns über Deinen gelungenen Start beim SLAM2006. Ich kenne einen, der hat nach einer durchzechten Nacht in der Deutschprüfung den mit Abstand besten Aufsatz geschrieben. In diesem Sinne: Weiter so !!!

  3. Nachtrag zu WLAN:

    Ja, das gibts, aber längst nicht auf jedem Laptop. Meiner zum Beispiel zeigt nicht mal ein Funksignal an. Und direkt neben mir surft jemand fröhlich vor sich hin. Daher hier der Zusatz: es gibt auch zwei Hostel-eigine Rechner, an denen man Mails checken oder das Internet mit Zeug vollmachen kann.

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