Hartz IV Empfänger ins Parlament?

Es ist unglaublich:

Wolfgang Tiefensee hatte vorgeschlagen, Langzeitarbeitslose in Zukunft als Anti-Terror-Patrouillen im öffentlichen Nahverkehr einzusetzen. Hartz-IV-Empfänger könnten in Bussen und Straßenbahnen nach dem Rechten sehen, sagte der SPD-Minister. Ein solcher Einsatz Langzeitarbeitsloser würde nach Ansicht des Ministers kaum zusätzliche Kosten verursachen, die Sicherheit und den Service aber erhöhen.

(Quelle: Die Krone (Östereich))

Ich plädiere dafür, Hartz-IV-Empfänger als Politiker einzusetzen. Wäre billiger. Und Blödsinn verzapfen könnten die genausogut.

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7 Kommentare zu “Hartz IV Empfänger ins Parlament?

  1. Schade, um ein Haar hätte es geklappt. Wir standen kurz davor, die Weltherrschaft zu Übernehmen. Die pläne lagen schon fix und fertig in der Schublade. Alle warteten bloß noch darauf, dass Osama das Signal gab, zum losschlagen. Aber dann setzten sie überall diese Arbeitslosen ein. Wir hatten praktisch keine Chance.

  2. wer redet denn hier nur von der sicherheit? eigentlich müssten doch die arbeitslosen alle interessen der bundesrepublik deutschland vertreten. also den rauchern die kippen aus dem mund reißen, kaugummis von der straße puhlen und dafür sorgen, dass auch wirklich jeder regelmäßig sein bonusheftchen beim zahnarzt vollstempeln lässt. sollten dann noch arbeitslose übrig sein, die sich in der sozialen hängematte die eier schaukeln, nur weil sie keine lust haben für ohne geld viel zu arbeiten, sollten sie zur stärkung der demokratie beitragen und wahlkampfarbeit für die parteien leisten. da kriegen sie dann eine partei gezogen und müssen fortan den lieben langen tag für parteiluftballons und parteibonbons und parteikugelschreiber deren standpunkte glaubhaft unter die bevölkerung bringen.

  3. Jede Entlassungswelle ein Beitrag zur inneren Sicherheit. Und jedem Wahlkämpfer, der verspricht, die Arbeitslosigkeit zu senken, darf man hysterisch entgegnen: sind Sie wahnsinnig?

  4. Stimmt ja gar nicht.
    „Eine Sprecherin des Verkehrsministeriums bezeichnete den Vorschlag als Beitrag zur „aktuellen Sicherheitsdiskussion“, die durch die fehlgeschlagenen Kofferbomben-Anschläge auf Regionalzüge der Deutschen Bahn ausgelöst wurde.“
    Dass einerseits Tiefensee nicht ernsthaft gemeint haben kann, dass Arbeitslose die Terrorbekämpfung übernehmen sollen, ist klar. Dass es andererseits bei der durch die fehlgeschlagenen Kofferbombenattentate ausgelösten Sicherheitsdiskussion nicht um Grafitti geht, auch.

  5. @Juli. Na gut, hast doch Recht ;-) Allerdings wird der Tiefenseevorschlag dadurch nicht viel besser, und es bleibt die Tatsache, dass er ausgerechnet im Rahmen der Anti-Terror-Diskussion mit diesem Vorschlag rauskommt.

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