Wanderstöckchen

Danke an Henrik für dieses „Stöckchen“!

Warum bloggst Du?

Ich schreibe gerne und viel. Kurzgeschichten, Slam-Texte, Lieder, Romane (bisher alle 33 Jahre einen), Sketche … jetzt wollte ich eben auch mal die Bloggerei ausprobieren. Scheint mir ein ideales Medium zu sein, um Ideen, Gedanken, Schnipsel zu veröffentlichen, die ansonsten in meinem Notizbuch oder dem Hinterstübchen im Gehirn verstauben würden. Die Frage, ob es nicht besser wäre, manches verstauben zu lassen, versuche ich vorerst zu vermeiden. Noch ist das ein Experiment für mich.

Seit wann bloggst Du?

Hier auf dem Schnipselfriedhof seit 2 Monaten. Mein erstes Weblog habe ich aber schon 2005 eingerichtet – als Startseite von LiebeStattDrogen.de – der Homepage der Lesebühne LSD im Zosch. Ein Weblog war ideal, weil es alle Mitglieder unabhängig von Computerkenntnissen aktualisieren konnten. Leider waren wir meistens zu faul. Vor kurzem hat der Betreiber das Weblog ohne Angabe von Gründen gelöscht. Auf meine Anfrage hat er bis jetzt nicht geantwortet. Ich warte noch ein paar Tage, vielleicht kommt ja noch eine Mail, in der steht, dass alles nur ein Missverständnis war – wenn nicht, habe ich eine kleine, traurige Geschichte, die ich hier auf dem Schnipselfriedhof begraben kann.

Selbstportrait

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Warum lesen deine Leser deinen Blog?

Weiß ich nicht.

Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?

Blöde Fragen. Nein, damit meine ich nicht diese Fragen hier! Jemand hat vorhin nach „Blöde Fragen“ gesucht und ist wohl auf meine gleichnamige Kategorie gestoßen.

Welcher deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?

Definitiv mein erster Eintrag überhaupt! Der, in dem ich der Welt mitteilte, dass ich von nun an ein Weblog führe. Es gab kein „Tagesthemen extra“, keine hupenden Autokorsos, nicht einmal popelige „Breaking News“ bei n-tv, wie sie jeder auf einem S-Bahnhof gesprengten Aldi-Tüte zugebilligt werden.

Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Schmidt liest Proust“ – obwohl ich die nacherzählenden Stellen höchstens überfliege. Macht viel Spaß – und vor allem kann man es richtig lesen. Ich tue mich schwer mit Blogs, die überwiegend aus Links bestehen.

Welches Blog hast du zuletzt gelesen?

Ganz ehrlich? Ähem … hust … also, das ist nicht so, wie ihr denkt … also … mein eigenes. Aber doch nur, weil ich durchgucken musste, welcher Eintrag zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit bekam!

Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?

4 oder 5. Einer davon mein eigener, um das Weblog zu archivieren. Die anderen abonnierten lese ich aber auch nicht als Feeds, sondern gehe direkt auf die Seiten und surfe ein bisschen durch die Blogs. Gefällt mir besser. Deshalb werden es in nächster Zeit wohl auch nicht mehr Abonnements.

An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?

Ich möchte es lieber nicht werfen, sondern nur freundlich damit wedeln in der Hoffnung, dass es ein netter vorbeikommender Selberblogger aufnimmt und mir eine Nachricht zukommen lässt. Das wäre schön. Vielleicht nimmt sich ja sogar jemand aus meinem kleinen Blogroll ein Herz?!

6 Kommentare zu “Wanderstöckchen

  1. Pingback: Stralau-Blog — Schöner sterben am Wasser » Blog Archive » Lieber Volker Strübing,

  2. Pingback: gegenglueck » Blog Archive » Von Stöcken

  3. Pingback: knallrosa Tagebuch

  4. @Gegenglueck: Na, da bin ich ja froh, dass ich das Stöckchen nicht geworfen habe, sondern nur damit GEWUNKEN habe – mir ist (zu spät) aufgefallen, dass „wedeln“ doch ein etwas unpassendes Wort ist.
    Wie mans macht, ist’s falsch: Wenn man’s nicht weiterleitet ärgert sich jemand, wenn man’s weiterleitet vielleicht auch. Darum habe ich es mit diesem Kompromiss versucht.
    Wenn es nicht überhand nimmt und wenn es okay ist, es einfach nicht weiterzureichen, fange ich sowas gerne mal wieder auf.

  5. Pingback: Google Unser « Schnipselfriedhof

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